Mein Mercedes-Benz EQS 450+ – Ausstattung und Erfahrungen nach sechs Monaten

Mein Mercedes-Benz EQS 450+ – Erfahrungen nach sechs Monaten

Mercedes-Benz EQS in Schwarz in Frontansicht bei Sonnenuntergang mit eingeschalteter LED-Lichtsignatur auf einer Straße fotografiert
© MB-DOME


Bei dem hier vorgestellten Mercedes-Benz EQS 450+ handelte es sich um mein eigenes Fahrzeug, das ich sechs Monate im Alltag gefahren habe. Die beschriebenen Eindrücke beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen. Ausstattungsangaben wurden anhand der originalen Fahrzeugunterlagen geprüft.

Mein EQS 450+ und die Zeit mit dem Fahrzeug

Der Mercedes-Benz EQS 450+ hatte mein Interesse bereits geweckt, bevor sich für mich die Möglichkeit ergab, das Fahrzeug zu besonders attraktiven Konditionen für sechs Monate zu fahren. Diese Gelegenheit wollte ich nutzen, um die vollelektrische Luxuslimousine nicht nur kurz kennenzulernen, sondern sie über einen längeren Zeitraum im Alltag zu erleben.

Am 17. Juni 2024 übernahm ich den EQS 450+ im Mercedes-Benz Kundencenter Bremen. In den folgenden sechs Monaten diente er mir als Hauptfahrzeug und wurde überwiegend im Stadtverkehr sowie auf Überlandstrecken eingesetzt. Insgesamt legte ich mit ihm rund 8.200 Kilometer zurück.

Mein erster Gedanke bei der Fahrzeugübernahme war allerdings weniger technisch: „Verdammt, ist der groß.“ Besonders seine Länge und die breiten Proportionen hinterließen zunächst einen imposanten Eindruck. Wie sich diese Größe im Alltag bemerkbar machte und welche Rolle dabei die Hinterachslenkung spielte, zeigte sich erst während der gemeinsamen Monate. Nach Ablauf des von Anfang an auf sechs Monate festgelegten Leasingzeitraums gab ich das Fahrzeug wieder zurück.

Mercedes-Benz EQS 450+ Front-Seitenansicht bei Sonnenuntergang vor Industriegebäude auf ruhiger Straße
© MB-DOME

Das Fahrzeug auf einen Blick

MerkmalMein Fahrzeug
ModellMercedes-Benz EQS 450+
BaureiheV297
FahrzeugübernahmeJuni 2024
LackierungObsidianschwarz metallic
PolsterungLeder schwarz/spacegrau
ExterieurAMG Line Exterieur mit Night-Paket
InterieurAMG Line Interieur
Räder21-Zoll-AMG-Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design
AusstattungspaketPremium-Plus-Paket
InfotainmentMBUX Hyperscreen
FahrwerkAIRMATIC mit adaptivem Dämpfungssystem
LenkungHinterachslenkung
LichtDIGITAL LIGHT
AssistenzFahrassistenz-Paket Plus
Nutzungsdauersechs Monate
Gefahrene Kilometerrund 8.200 km

Mehr zum Mercedes-Benz EQS: Im EQS Blog findest du weiterführende Informationen zur Baureihe V297. Meine EQS Galerie zeigt die elektrische Luxuslimousine in Obsidianschwarz aus verschiedenen Perspektiven.

Warum ich mich für den Mercedes-Benz EQS 450+ entschieden habe

Als ich die Möglichkeit bekam, einen Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) für sechs Monate zu fahren, war mein Interesse sofort geweckt. Besonders reizte mich die Frage, wie Mercedes-Benz das bekannte Komfort- und Luxusniveau der S-Klasse in die Elektromobilität überträgt. Ich wollte selbst erleben, wie sich der EQS hinsichtlich Fahrkomfort, Technik und Alltagstauglichkeit schlägt.

Ein besonderes Highlight war für mich der MBUX Hyperscreen. Die großflächige Displaylandschaft hatte mich schon vor der Übernahme fasziniert. Ich wollte herausfinden, wie sich dieses Bedienkonzept im täglichen Einsatz anfühlt und welchen Mehrwert es tatsächlich bietet.

Warum der EQS 450+?

Grundsätzlich bevorzuge ich bei Elektrofahrzeugen Varianten mit einer möglichst großen Batterie und hoher Reichweite. Beim EQS ergab sich die Entscheidung für den 450+ allerdings auch daraus, dass mir genau dieses Fahrzeug zur Verfügung stand.

Obsidianschwarz, AMG Line und 21-Zoll-Leichtmetallräder

Auch die Ausstattung und Farbgebung waren bereits vorgegeben. Mein EQS 450+ war in Obsidianschwarz metallic lackiert und mit der AMG Line ausgestattet.

Vom EQB 250+ zum EQS 450+

Der EQS war nicht mein erster Kontakt mit der Elektromobilität. Zuvor hatte ich bereits Erfahrungen mit einem Mercedes-Benz EQB 250+ mit AMG Line gesammelt.

Dadurch konnte ich den EQS mit einem anderen elektrischen Mercedes-Modell vergleichen. Mich interessierte insbesondere, wie sich das deutlich größere Fahrzeug hinsichtlich Komfort, Technik und Reichweite unterscheiden würde.

Als Alternative zum EQS hatte ich überlegt, erneut einen EQB zu fahren – diesmal allerdings als EQB 350 4MATIC mit elektrischem Allradantrieb.

Letztendlich bot mir der EQS 450+ jedoch die Gelegenheit, eine ganz andere Fahrzeugklasse kennenzulernen.

Vor dem EQS hatte ich bereits Erfahrungen mit dem Mercedes-Benz EQB 250+ gesammelt. Weitere Informationen und Fahrzeugaufnahmen findest du in meinem EQB-Bereich.

Meine Erwartungen an den EQS

Meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Ich wollte ein Elektrofahrzeug erleben, das hohen Fahrkomfort, moderne Technik und große Reichweite miteinander verbindet.

Obsidianschwarz, AMG Line und Night-Paket

Der Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) besitzt eine außergewöhnliche Formensprache, die sich deutlich von klassischen Mercedes-Benz Limousinen unterscheidet. Besonders die fließende One-Bow-Silhouette, die nahezu geschlossene Front und die bündig in die Karosserie integrierten Türgriffe prägen das Erscheinungsbild.

Mein EQS 450+ war in Obsidianschwarz metallic lackiert und mit der AMG Line sowie dem Night-Paket ausgestattet. In Kombination mit den 21-Zoll-AMG-Vielspeichenrädern entstand für mich eine gelungene Mischung aus Eleganz, Sportlichkeit und moderner Elektromobilität.

Obsidianschwarz metallic: Elegant und überraschend pflegeleicht

Schwarze Fahrzeuge gelten häufig als besonders pflegeintensiv. Bei meinem EQS 450+ habe ich allerdings andere Erfahrungen gemacht.

Die Lackierung in Obsidianschwarz metallic empfand ich während der sechsmonatigen Nutzung als überraschend pflegeleicht. Staub fiel auf der Karosserie nicht sofort auf, sodass das Fahrzeug auch zwischen den Fahrzeugwäschen einen gepflegten Eindruck hinterließ.

Etwas anders verhielt es sich mit Wasserflecken. Diese waren auf der dunklen Oberfläche schneller sichtbar und machten sich insbesondere nach dem Trocknen von Wassertropfen bemerkbar.

Zu leichten Kratzern kann ich bei diesem konkreten Fahrzeug keine belastbare Langzeiterfahrung teilen. Grundsätzlich habe ich bei dieser Lackierung jedoch den Eindruck, dass kleinere oberflächliche Spuren nicht unmittelbar ins Auge fallen. Wie stark solche Spuren sichtbar werden, hängt natürlich auch von der Beleuchtung und dem Zustand des Lacks ab.

Insgesamt hat mich Obsidianschwarz metallic sowohl optisch als auch hinsichtlich der Pflege überzeugt.

AMG Line und Night-Paket: Sportliche Akzente für die Luxuslimousine

Die AMG Line verlieh meinem EQS 450+ eine sportlichere Erscheinung, ohne den eleganten Charakter des Fahrzeugs zu verlieren.

Gerade bei einem Fahrzeug mit einer Länge von mehr als fünf Metern empfand ich die sportlichen Designelemente als passende Ergänzung zur ansonsten sehr fließenden Karosseriegestaltung.

© MB-DOME


Das Night-Paket unterstützte den dunklen Gesamteindruck durch entsprechende schwarze beziehungsweise dunkel ausgeführte Designelemente.

In Verbindung mit der schwarzen Lackierung entstand ein stimmiges Gesamtbild. Der EQS wirkte dadurch aus meiner Sicht besonders elegant, gleichzeitig aber auch selbstbewusst und modern.

Mercedes-Benz Pattern und Black-Panel-Front

Eine der auffälligsten Besonderheiten des EQS ist seine Frontgestaltung.

Anders als bei klassischen Verbrennermodellen benötigt der EQS keinen konventionellen Kühlergrill zur Luftversorgung eines Verbrennungsmotors. Stattdessen prägt eine weitgehend geschlossene Black-Panel-Front das Erscheinungsbild.

Das Mercedes-Benz Pattern mit seinen zahlreichen kleinen Sternmotiven greift die Markenidentität auf und verbindet sie mit der modernen Formensprache der elektrischen Mercedes-Modelle.

Besonders bei einem schwarzen Fahrzeug wirkt diese Gestaltung sehr harmonisch. Die Front fügt sich optisch in die dunkle Karosserie ein, während die Sterne und weiteren Details gezielte Akzente setzen.

One-Bow-Design und bündige Türgriffe

Die sogenannte One-Bow-Silhouette gehört für mich zu den charakteristischsten Merkmalen des EQS V297.

Die Dachlinie verläuft in einem fließenden Bogen vom Vorderwagen bis zum Heck. Dadurch entsteht eine Karosserieform, die sich deutlich von der klassischen Drei-Box-Gestaltung einer Limousine unterscheidet.

Auch die bündigen Türgriffe tragen zu diesem Erscheinungsbild bei. Im eingefahrenen Zustand fügen sie sich nahezu nahtlos in die Türen ein und unterbrechen die Seitenansicht kaum.

Gerade aus der seitlichen Perspektive kommt das Zusammenspiel dieser Designelemente besonders gut zur Geltung.

21-Zoll-AMG-Vielspeichenräder: Die richtige Größe für den EQS

Ein optisches Highlight meines EQS 450+ waren für mich die 21-Zoll-AMG-Vielspeichenräder.

Auf einem kleineren Fahrzeug könnten Räder dieser Dimension schnell überproportional wirken. Beim EQS war das aus meiner Sicht jedoch nicht der Fall.

Mercedes-Benz EQS Elektro-Limousine Heckansicht vor Industriegebäude mit Herbstbaum
© MB-DOME


Durch die ohnehin große und relativ wuchtige Karosserie kamen die Felgen hervorragend zur Geltung. Sie füllten die Radhäuser optisch sehr gut aus und unterstrichen die sportliche Wirkung der AMG Line.

Auch im Alltag hatte ich durch die Radgröße keine unmittelbaren Einschränkungen.

Allerdings sollte man bei 21-Zoll-Felgen etwas vorsichtiger sein, wenn man sich Bordsteinen nähert oder in engen Parkhäusern rangiert. Gerade beim Einparken wollte ich vermeiden, die Felgen versehentlich zu beschädigen.

Für mich war das jedoch kein wirklicher Nachteil, sondern eher eine Frage der Aufmerksamkeit.

Insgesamt gehörten die 21-Zoll-Räder zu den Details, die das Erscheinungsbild meines EQS besonders positiv beeinflusst haben.

DIGITAL LIGHT und die Lichtsignatur

Neben der Karosseriegestaltung spielt auch die Beleuchtung eine wichtige Rolle beim Design des EQS.

Die schlanken Scheinwerfer mit DIGITAL LIGHT unterstreichen die moderne Frontgestaltung. Zusammen mit der charakteristischen Lichtsignatur entsteht besonders bei Dunkelheit und in der Dämmerung ein eigenständiges Erscheinungsbild.

Auch am Heck setzt Mercedes-Benz auf eine markante Lichtgestaltung. Die durchgehende Leuchtenverbindung betont die Breite des Fahrzeugs und ergänzt die fließende Form der Karosserie.

Gerade bei Aufnahmen in der Dämmerung wirken diese Lichtdetails besonders interessant, weil sie einen deutlichen Kontrast zur dunklen Lackierung bilden.

Obsidianschwarz bei Sonne, Dämmerung und Herbstlicht

Als begeisterter Automotive-Fotograf war für mich natürlich auch interessant, wie sich die schwarze Lackierung unter unterschiedlichen Lichtbedingungen fotografieren lässt.

Bei direkter Sonneneinstrahlung treten Reflexionen auf der Karosserie stärker hervor. Dadurch lassen sich insbesondere die fließenden Übergänge zwischen Motorhaube, Seitenflächen und Dachlinie betonen.

In der Dämmerung wirkt Obsidianschwarz deutlich zurückhaltender. Die Karosserie erscheint dunkler und die Lichtsignatur von Front und Heck rückt stärker in den Vordergrund.

Im Herbstlicht entsteht wiederum eine andere Wirkung. Warme Farbtöne aus der Umgebung können sich auf den dunklen Oberflächen spiegeln und interessante Kontraste erzeugen.

Diese unterschiedlichen Lichtstimmungen machen den EQS 450+ für mich zu einem besonders interessanten Fotomotiv.

Wie wurde das Design von anderen wahrgenommen?

Während meiner sechsmonatigen Nutzung habe ich zum Erscheinungsbild des EQS praktisch ausschließlich positives Feedback wahrgenommen.

Besonders die Kombination aus der schwarzen Lackierung, der AMG Line und den großen Leichtmetallrädern schien gut anzukommen.

Mein persönliches Fazit zum Exterieur
Für mich war die Kombination aus Obsidianschwarz metallic, AMG Line, Night-Paket und 21-Zoll-AMG-Vielspeichenrädern eine sehr gelungene Zusammenstellung.

Leder, AMG Line und hochwertige Materialien

Der Innenraum meines Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) gehörte für mich zu den größten Highlights während der sechsmonatigen Nutzung. Bereits beim ersten Einsteigen vermittelte das Fahrzeug einen ausgesprochen hochwertigen Eindruck. Besonders die Kombination aus schwarzem und spacegrauem Leder, der AMG Line und den offenporigen Holzzierelementen sorgte für eine elegante und zugleich moderne Atmosphäre.

Mich interessierte von Anfang an, ob Mercedes-Benz das Komfort- und Qualitätsniveau der S-Klasse auch in einer vollelektrischen Luxuslimousine umsetzen kann. Nach rund 8.200 gefahrenen Kilometern kann ich sagen, dass der EQS meine Erwartungen an den Innenraum vollständig erfüllt hat.

AMG Line Interieur: Sportlichkeit trifft auf Luxus

Mein EQS 450+ war mit dem AMG Line Interieur ausgestattet. Dieses verleiht dem Innenraum eine sportlichere Gestaltung, ohne den luxuriösen Charakter des Fahrzeugs in den Hintergrund zu drängen.

Zu den Ausstattungsmerkmalen gehörten unter anderem:

  • Sportsitze mit Lederbezug in Schwarz und Spacegrau
  • Multifunktions-Sportlenkrad in Leder Nappa
  • offenporige Zierelemente aus Holz Linde in Anthrazit
    schwarzer Stoffhimmel
    aktive Ambientebeleuchtung
    Panorama-Schiebedach
    beleuchtete Einstiegsleisten
    AMG-Fußmatten


Besonders gut gefiel mir das Zusammenspiel der unterschiedlichen Materialien. Während das Leder eine hochwertige und komfortable Atmosphäre schuf, setzten die dunklen Holzzierteile einen eleganten Kontrast zur modernen Displaylandschaft.

Das Multifunktions-Sportlenkrad in Leder Nappa lag angenehm in der Hand und passte optisch hervorragend zum sportlich-eleganten Gesamtbild.

Leder Schwarz/Spacegrau: Helle Akzente im Alltag

Die Kombination aus schwarzem und spacegrauem Leder empfand ich als besonders gelungen.

Die helleren Bereiche lockerten den Innenraum sichtbar auf und verhinderten, dass dieser trotz des schwarzen Stoffhimmels zu dunkel wirkte. Gleichzeitig harmonierte das Spacegrau hervorragend mit den anthrazitfarbenen Holzzierteilen.

Im Alltag erwies sich diese Farbkombination für mich als absolut unkompliziert. Während meiner sechsmonatigen Nutzung hatte ich keine nennenswerten Probleme mit den helleren Lederflächen.

Sportsitze und Sitzkomfort auf Langstrecken

Ein besonders wichtiger Aspekt war für mich der Sitzkomfort.

Mit dem EQS 450+ waren wir mehrfach auf längeren Strecken unterwegs. Dabei überzeugten mich sowohl die Sportsitze als auch die allgemeine Sitzposition.

Die Sitze empfand ich als sehr bequem. Auch nach längeren Fahrten hatte ich keinen Anlass zur Kritik. Die Sitzposition ließ sich angenehm einstellen und passte hervorragend zum komfortorientierten Charakter des Fahrzeugs.

Gerade auf Langstrecken zeigte sich für mich, dass die sportlichere Gestaltung der AMG Line nicht zulasten des Sitzkomforts gehen musste.

Während unserer längeren Fahrten waren wir mit dem Komfort durchweg zufrieden.

Offenporiges Lindenholz statt empfindlicher Klavierlackoptik

Ein Detail, das mir besonders positiv auffiel, war die Materialauswahl.

Bei verschiedenen Mercedes-Benz Modellen finden sich größere Oberflächen in sogenannter Klavierlackoptik. Diese können zwar hochwertig aussehen, sind im Alltag aber häufig anfällig für sichtbare Fingerabdrücke und feine Kratzer.

Bei meinem EQS 450+ waren solche empfindlichen Hochglanzflächen deutlich weniger präsent.

Stattdessen sorgten die offenporigen Zierelemente aus Lindenholz in Anthrazit für eine hochwertige, eher zurückhaltende Gestaltung.

Das gefiel mir nicht nur optisch, sondern erwies sich auch im Alltag als angenehm. Ich musste nicht ständig darauf achten, bestimmte Oberflächen besonders vorsichtig zu berühren oder zu reinigen.

Größere Probleme mit schnell zerkratzenden Oberflächen hatte ich während der sechs Monate nicht.

Aktive Ambientebeleuchtung: Besondere Atmosphäre bei Dunkelheit

Die aktive Ambientebeleuchtung gehörte zu den Ausstattungsmerkmalen, die den modernen Charakter des EQS besonders unterstrichen.

Die Lichtakzente integrierten sich in die Gestaltung des Armaturenbretts und der Türen und ergänzten die digitale Displaylandschaft.

Vor allem bei Dunkelheit entstand dadurch eine besondere Innenraumatmosphäre.

In Verbindung mit dem schwarzen Stoffhimmel, den Lederflächen und den dunklen Holzzierteilen wirkte die Beleuchtung für mich sehr harmonisch.

Sie war damit nicht nur ein dekoratives Element, sondern ein wichtiger Bestandteil der gesamten Innenraumgestaltung.

Panorama-Schiebedach und großzügiges Raumgefühl

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal meines EQS war das Panorama-Schiebedach.

Zusammen mit dem großzügigen Raumangebot trug es zum offenen Charakter des Innenraums bei.

Besonders beeindruckt hat mich das Platzangebot. Sowohl auf den vorderen als auch auf den hinteren Sitzplätzen stand ausgesprochen viel Raum zur Verfügung.

Ich hatte das Gefühl, in nahezu alle Richtungen ausreichend Platz zu besitzen. Gerade im Vergleich zu kompakteren Mercedes-Benz Modellen war dieser Unterschied deutlich spürbar.

Auch auf längeren Fahrten empfand ich das großzügige Raumgefühl als sehr angenehm.

Der EQS vermittelte dadurch nicht nur aufgrund seiner Materialien und Ausstattung einen luxuriösen Eindruck, sondern auch durch seine räumlichen Verhältnisse.

Beleuchtete Einstiegsleisten und AMG-Fußmatten

Neben den großen Ausstattungsmerkmalen waren es auch kleinere Details, die das Gesamtbild abrundeten.

Die beleuchteten Einstiegsleisten setzten beim Einsteigen einen hochwertigen Akzent. Die AMG-Fußmatten griffen wiederum die sportliche Ausrichtung des Interieurs auf.

Materialqualität nach sechs Monaten und rund 8.200 Kilometern

Besonders interessant war für mich die Frage, ob der hochwertige Ersteindruck auch nach mehreren Monaten erhalten bleiben würde.

Hier hat mich der EQS vollständig überzeugt.

Nach sechs Monaten wirkte der Innenraum auf mich noch genauso hochwertig wie am ersten Tag.

Weder die verwendeten Materialien noch die allgemeine Anmutung gaben mir Anlass zur Kritik.

Auch die helleren Lederbereiche erwiesen sich in meinem Nutzungszeitraum als alltagstauglich. Hinzu kam, dass ich keine größeren Probleme mit besonders empfindlichen oder schnell zerkratzenden Oberflächen feststellen konnte.

Natürlich lässt sich aus einer sechsmonatigen Nutzung keine Aussage über die langfristige Haltbarkeit nach vielen Jahren ableiten. Für meinen persönlichen Erfahrungszeitraum fiel die Bewertung jedoch durchweg positiv aus.

Mein Fazit zum Innenraum des EQS 450+

Der Innenraum war für mich eines der überzeugendsten Merkmale des Mercedes-Benz EQS 450+.

Die Kombination aus Leder in Schwarz/Spacegrau, AMG Line Interieur, offenporigem Lindenholz, aktiver Ambientebeleuchtung und großzügigem Platzangebot entsprach genau meinen Vorstellungen einer modernen Mercedes-Benz Luxuslimousine.

Innenraum des Mercedes-Benz EQS 450+ V297 mit MBUX Hyperscreen und blauer Ambientebeleuchtung bei Abendlicht Bildtitel: Mercedes-Benz EQS 450+ – MBUX Hyperscreen und Innenraum
© MB-DOME


Besonders positiv blieben mir der hohe Sitzkomfort auf Langstrecken, die alltagstaugliche Materialauswahl und das großzügige Raumgefühl in Erinnerung.

Auch nach sechs Monaten hatte ich nicht den Eindruck, dass der Innenraum an Qualität oder Wertigkeit verloren hätte.

Bedienung, Navigation und Entertainment im Alltag

Der MBUX Hyperscreen gehörte für mich zu den faszinierendsten Ausstattungsmerkmalen meines Mercedes-Benz EQS 450+ (V297). Bereits vor der Übernahme des Fahrzeugs war ich gespannt darauf, wie sich die großflächige Displaylandschaft im täglichen Einsatz bewähren würde.

Schließlich sieht der Hyperscreen nicht nur beeindruckend aus, sondern übernimmt auch einen großen Teil der Fahrzeugbedienung. Für mich war deshalb entscheidend, ob das System neben seiner außergewöhnlichen Optik auch hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit überzeugen konnte.

Nach sechs Monaten und rund 8.200 gefahrenen Kilometern fiel mein persönliches Fazit ausgesprochen positiv aus.

MBUX Hyperscreen: Schnelle Eingewöhnung und intuitive Bedienung

Obwohl der Hyperscreen auf den ersten Blick sehr umfangreich wirkt, habe ich mich erstaunlich schnell an das Bedienkonzept gewöhnt.

Die großzügige Bildschirmfläche bietet ausreichend Platz, um wichtige Informationen übersichtlich darzustellen. Gleichzeitig empfand ich den Aufbau der Benutzeroberfläche als logisch und leicht verständlich.

Besonders positiv fiel mir auf, dass die wichtigsten Funktionen jederzeit gut sichtbar und schnell erreichbar waren. Dadurch musste ich mich während der Fahrt nicht lange durch verschiedene Menüs bewegen.

Trotz der zahlreichen digitalen Möglichkeiten wirkte das System auf mich nicht unnötig kompliziert.

Für mich war der Hyperscreen nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch im Alltag ein überzeugendes Bedienkonzept.

Welche MBUX-Funktionen habe ich regelmäßig genutzt?

Während meiner sechsmonatigen Nutzung standen vor allem zwei Funktionen im Mittelpunkt: Navigation und Musik.

Die Navigation gehörte zu den Anwendungen, die ich regelmäßig verwendete. Gerade auf längeren Strecken war sie ein wichtiger Bestandteil des Fahrerlebnisses.

Auch die Musikwiedergabe nutzte ich häufig. Durch die übersichtliche Darstellung auf dem zentralen Display ließ sich die gewünschte Unterhaltung schnell auswählen und bedienen.

Obwohl der EQS zahlreiche weitere digitale Funktionen bot, waren es letztlich diese alltäglichen Anwendungen, die für mich den größten praktischen Nutzen hatten.

OLED-Beifahrerdisplay: Beeindruckend, aber selten genutzt

Neben dem zentralen Bildschirm verfügt der MBUX Hyperscreen über ein separates OLED-Display für den Beifahrer.

Dieses erweitert die digitale Bedienlandschaft bis auf die rechte Seite des Armaturenbretts und ermöglicht die Nutzung entsprechender Funktionen unabhängig vom zentralen Display.

Optisch fügte sich das Beifahrerdisplay hervorragend in das gesamte Cockpit ein.

Im Alltag haben wir es allerdings nur relativ selten verwendet.

Das bedeutet nicht, dass ich das Display grundsätzlich für überflüssig halte. In unserem persönlichen Nutzungsprofil bestand lediglich wenig Bedarf, zusätzliche Funktionen über den Beifahrerbildschirm zu bedienen.

Für mich war das Beifahrerdisplay deshalb eher eine interessante technische Ergänzung als ein unverzichtbares Ausstattungsmerkmal.

Fingerabdrücke und Reflexionen: Keine störenden Erfahrungen

Bei einer derart großen Glasoberfläche stellt sich natürlich die Frage, ob Fingerabdrücke und Lichtreflexionen im Alltag störend wirken.

Bei meinem EQS 450+ konnte ich diesbezüglich keine negativen Erfahrungen feststellen.

Weder sichtbare Fingerabdrücke noch störende Reflexionen beeinträchtigten für mich die Nutzung des Hyperscreens.

Die Displays waren für mich gut ablesbar und die Bedienung funktionierte auch im täglichen Einsatz problemlos.

„Hey Mercedes“: Zuverlässige Sprachsteuerung

Neben der Bedienung über die Displays bietet MBUX auch eine Sprachsteuerung über den Sprachassistenten „Hey Mercedes“.

Diese Funktion habe ich nicht ständig benötigt. Wenn ich sie verwendet habe, funktionierte sie jedoch zuverlässig.

Ich hatte während meiner Nutzungszeit keine nennenswerten Probleme mit der Spracherkennung.

Head-up-Display: Informationen direkt im Blickfeld

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal meines EQS 450+ war das Head-up-Display.

Dabei werden ausgewählte Fahrinformationen in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Dadurch lassen sich wichtige Angaben erfassen, ohne den Blick weit von der Straße abwenden zu müssen.

Im Alltag empfand ich diese Funktion als ausgesprochen hilfreich.

Gerade in Verbindung mit der Navigation war es angenehm, relevante Informationen direkt vor mir zu sehen.

Das Head-up-Display gehörte deshalb zu den Ausstattungsmerkmalen, die ich bei einer erneuten Fahrzeugkonfiguration wieder wählen beziehungsweise ausdrücklich empfehlen würde.

MBUX Augmented Reality: Eine echte Unterstützung bei der Navigation

Besonders überzeugt hat mich auch MBUX Augmented Reality für die Navigation.

Das System ergänzt die klassische Kartendarstellung um Kamerabilder der Umgebung, in die zusätzliche Navigationshinweise eingeblendet werden können.

Dadurch lassen sich Abbiegevorgänge und komplexere Verkehrssituationen anschaulicher darstellen.

MBUX Hyperscreen im Mercedes-Benz EQS 450+ V297 mit Augmented-Reality-Navigation und blauer Ambientebeleuchtung
© MB-DOME


Während meiner Fahrten empfand ich diese Funktion als sehr hilfreich.

Vor allem das Zusammenspiel aus klassischer Navigation, Augmented-Reality-Darstellung und Head-up-Display sorgte für ein modernes und komfortables Navigationserlebnis.

Sowohl das Head-up-Display als auch die Augmented-Reality-Navigation würde ich aufgrund meiner Erfahrungen jederzeit weiterempfehlen.

Apple CarPlay, Android Auto und kabelloses Laden

Zur digitalen Ausstattung meines EQS 450+ gehörten außerdem Apple CarPlay und Android Auto.

Damit bot das Fahrzeug die Möglichkeit, kompatible Smartphone-Funktionen in das Infotainmentsystem einzubinden.

Ergänzt wurde die Ausstattung durch kabellose Lademöglichkeiten sowohl im vorderen Bereich als auch im Fond.

Burmester 3D-Surround-Soundsystem: Hochwertiger Klang

Ein weiteres Highlight meines EQS 450+ war das Burmester 3D-Surround-Soundsystem.

Da ich während meiner Fahrten regelmäßig Musik hörte, spielte die Klangqualität für mich eine wichtige Rolle.

Das Burmester-System hat meine Erwartungen vollständig erfüllt.

Ich empfand die Wiedergabe als ausgesprochen hochwertig. Der Klang war angenehm und sorgte für ein sehr schönes Musikerlebnis im Fahrzeug.

Gerade in Verbindung mit dem leisen elektrischen Antrieb kam die Musikwiedergabe für mich besonders gut zur Geltung.

Für mich gehörte das Burmester 3D-Surround-Soundsystem zu den überzeugendsten Komfort- und Entertainment-Ausstattungen des EQS.

Software und Zuverlässigkeit nach sechs Monaten

Bei einem Fahrzeug, dessen Bedienung so stark von digitalen Systemen geprägt ist, spielt die Softwarezuverlässigkeit eine besonders wichtige Rolle.

Während meiner sechsmonatigen Nutzung hatte ich diesbezüglich keinerlei Probleme.

Es kam weder zu störenden Verzögerungen noch zu Softwareabstürzen oder anderen Auffälligkeiten, die meine Nutzung beeinträchtigt hätten.

Auch die Navigation, die Musikwiedergabe und die Sprachsteuerung funktionierten zuverlässig.

Mein Fazit zum MBUX Hyperscreen im EQS 450+

Nach rund 8.200 Kilometern kann ich sagen, dass mich das digitale Bedienkonzept des EQS vollständig überzeugt hat.

Der MBUX Hyperscreen beeindruckte mich nicht nur durch seine Größe und Gestaltung, sondern vor allem durch die einfache und übersichtliche Bedienung.

Besonders positiv blieben mir die schnelle Eingewöhnung, die zuverlässige Navigation und die problemlose Softwarefunktion in Erinnerung.

Das separate Beifahrerdisplay haben wir zwar nur selten genutzt, doch die übrigen Funktionen boten für mich einen deutlichen Mehrwert.

Head-up-Display und Augmented-Reality-Navigation würde ich jederzeit wieder wählen. Auch das Burmester 3D-Surround-Soundsystem überzeugte mich mit seiner hohen Klangqualität.

Weitere Funktionen und Einrichtungshinweise findest du in meinem MBUX-Ratgeber.

AIRMATIC, Hinterachslenkung und Geräuschdämmung

Der Fahrkomfort gehörte für mich zu den größten Stärken des Mercedes-Benz EQS 450+ (V297). Bereits bei der Entscheidung für das Fahrzeug wollte ich herausfinden, wie Mercedes-Benz das Komfortniveau der S-Klasse in die Elektromobilität überträgt.

Nach sechs Monaten und rund 8.200 gefahrenen Kilometern kann ich sagen, dass der EQS meine hohen Erwartungen in dieser Hinsicht vollständig erfüllt hat.

Besonders die Kombination aus AIRMATIC Luftfederung, adaptivem Dämpfungssystem, Hinterachslenkung und Akustik-Komfort-Paket sorgte für ein ausgesprochen angenehmes Fahrerlebnis. Ob im Stadtverkehr, auf schlechten Straßen oder bei längeren Autobahnfahrten – der EQS überzeugte mich mit seinem ruhigen und komfortablen Fahrverhalten.

AIRMATIC: Hoher Komfort auch auf schlechten Straßen

Mein EQS 450+ war mit der AIRMATIC Luftfederung und einem adaptiven Dämpfungssystem ausgestattet.

Die Luftfederung ermöglicht eine Anpassung des Fahrzeugniveaus, während die adaptive Dämpfung auf unterschiedliche Fahrsituationen reagiert. Beide Systeme tragen dazu bei, Fahrbahnunebenheiten möglichst komfortabel auszugleichen.

Im Alltag empfand ich die Abstimmung als ausgesprochen gelungen.

Selbst auf schlechteren Straßen blieb der EQS angenehm ruhig. Unebenheiten wurden komfortabel abgefedert, ohne dass das Fahrzeug auf mich unruhig wirkte.

Die AIRMATIC war für mich eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale des gesamten Fahrzeugs.

Mercedes-Benz EQS 450+ Frontansicht auf Landstraße unter Herbstbaum
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Fahrprogramme: Deutliche Unterschiede beim Ansprechverhalten
Der EQS bietet verschiedene Fahrprogramme, mit denen sich das Fahrverhalten an persönliche Vorlieben und Fahrsituationen anpassen lässt.

Während meiner Nutzung waren die Unterschiede für mich deutlich spürbar.

Besonders bemerkte ich die Veränderungen bei der Beschleunigung und der Reaktion auf das Fahrpedal.

Je nach gewähltem Fahrprogramm reagierte der elektrische Antrieb unterschiedlich direkt auf meine Eingaben. Dadurch ließ sich das Fahrerlebnis stärker auf eine entspannte oder dynamischere Fahrweise ausrichten.

Geräuschkomfort: Beeindruckende Ruhe auf der Autobahn

Ein weiterer Punkt, der mich nachhaltig überzeugt hat, war die Geräuschdämmung.

Mein EQS 450+ verfügte über das Akustik-Komfort-Paket, geräuschoptimierte Reifen sowie wärme- und geräuschdämmendes Verbundsicherheitsglas.

Gerade bei höheren Geschwindigkeiten machte sich diese Ausstattung positiv bemerkbar.

Auch bei Autobahntempo blieb es im Innenraum ausgesprochen ruhig. Wind- und Abrollgeräusche waren aus meiner Wahrnehmung kaum vorhanden beziehungsweise so gering, dass sie mich während der Fahrt nicht störten.

Das Verbundsicherheitsglas trug für mich wesentlich zu diesem Eindruck bei. Zusammen mit der übrigen Geräuschdämmung und dem elektrischen Antrieb entstand ein besonders angenehmes Geräuschniveau.

Natürlich lässt sich die Wirkung der einzelnen Komponenten ohne direkten Vergleich nicht exakt voneinander trennen. Entscheidend war für mich jedoch das Ergebnis: Der EQS gehörte zu den ruhigsten Fahrzeugen, die ich bis dahin gefahren hatte.

Hinterachslenkung: Ein großer Vorteil beim Wenden und Einparken

Die Hinterachslenkung war für mich eines der überzeugendsten technischen Merkmale des EQS 450+.

Mit einer Fahrzeuglänge von mehr als 5,20 Metern gehört der EQS nicht gerade zu den kompakten Fahrzeugen. Entsprechend könnte man zunächst vermuten, dass das Rangieren in engen Straßen oder Parkhäusern schwierig ist.

Meine Erfahrungen waren allerdings ausgesprochen positiv.

Durch die Hinterachslenkung ließ sich das Fahrzeug beim Wenden und Einparken überraschend direkt und präzise bewegen.

Mercedes-Benz EQS 450+ V297 mit Darstellung der Hinterachslenkung bei niedriger und höherer Geschwindigkeit
© MB-DOME


Bei niedrigen Geschwindigkeiten können die Hinterräder entgegen der Lenkrichtung der Vorderräder einschlagen. Dadurch reduziert sich der Wendekreis und das Fahrzeug benötigt weniger Platz zum Rangieren.

Diesen Effekt habe ich im Alltag deutlich wahrgenommen.

Trotz seiner Größe empfand ich den EQS dadurch als erstaunlich handlich.

Stadtverkehr: Deutlich unkomplizierter als erwartet

Vor meiner ersten Fahrt war mir natürlich bewusst, dass der EQS ein großes Fahrzeug ist.

Allerdings hatte ich persönlich während der gesamten Nutzungszeit keinerlei Probleme, ihn im Stadtverkehr zu bewegen.

Die Kombination aus direktem Ansprechverhalten, komfortablem Fahrwerk und Hinterachslenkung sorgte dafür, dass sich der EQS für mich sehr angenehm fahren ließ.

Insbesondere die Hinterachslenkung nahm dem Fahrzeug beim Rangieren einen großen Teil seiner gefühlten Größe.

Übersichtlichkeit: Vorne hervorragend, hinten eingeschränkt

Bei der Übersichtlichkeit zeigte der EQS für mich zwei unterschiedliche Seiten.

Nach vorne und zu den Seiten war die Sicht sehr gut. Ich konnte das Verkehrsgeschehen angenehm überblicken und hatte beim Fahren ein sicheres Gefühl für das Fahrzeug.

Anders sah es bei der Sicht nach hinten aus.

Durch die Karosseriegestaltung und die eingeschränkte direkte Sicht durch den hinteren Bereich war die Übersichtlichkeit beim Rückwärtsfahren deutlich begrenzter.

Hier war ich im Alltag stark auf die 360-Grad-Kamera angewiesen.

Diese empfand ich als besonders hilfreich, um beim Rangieren Hindernisse und die Umgebung des Fahrzeugs besser einschätzen zu können.

Für mich war die Kamera deshalb nicht nur eine angenehme Komfortfunktion, sondern eine wichtige Unterstützung beim Einparken.

Beheizte Frontscheibe und zusätzlicher Komfort

Zur Ausstattung meines EQS 450+ gehörte außerdem eine beheizte Frontscheibe.

Sie ergänzte die umfangreiche Komfortausstattung des Fahrzeugs und ist insbesondere bei niedrigen Temperaturen eine praktische Funktion, um Beschlag oder Vereisung der Scheibe entgegenzuwirken.

Mein Fazit zum Fahrkomfort des EQS 450+

Der Fahrkomfort war für mich eines der stärksten Argumente für den Mercedes-Benz EQS 450+.

Besonders die AIRMATIC Luftfederung, die hervorragende Geräuschdämmung und die Hinterachslenkung haben mich während der sechsmonatigen Nutzung überzeugt.

Auf schlechten Straßen blieb das Fahrzeug komfortabel und ruhig. Auch bei Autobahntempo waren Wind- und Abrollgeräusche für mich kaum wahrnehmbar.

Gleichzeitig sorgte die Hinterachslenkung dafür, dass sich die große Luxuslimousine beim Wenden und Einparken erstaunlich direkt bewegen ließ.

Die einzige spürbare Einschränkung war für mich die begrenzte direkte Sicht nach hinten. Dank der 360-Grad-Kamera ließ sich damit im Alltag jedoch gut umgehen.

Sitze, Klima und Langstreckenkomfort im Mercedes-Benz EQS 450+

Der Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) überzeugte mich während meiner sechsmonatigen Nutzung nicht nur durch sein ruhiges Fahrverhalten, sondern auch durch seinen hohen Sitz- und Klimakomfort. Gerade bei einer elektrischen Luxuslimousine hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an die Langstreckentauglichkeit.

Mein EQS war mit einer umfangreichen Komfortausstattung versehen. Dazu gehörten unter anderem Multikontursitze, Sitzklimatisierung, elektrisch einstellbare Fondsitze, THERMOTRONIC und verschiedene ENERGIZING-Funktionen.

Nach rund 8.200 gefahrenen Kilometern zeigte sich für mich allerdings auch, dass nicht jede verfügbare Komfortfunktion im Alltag den gleichen Mehrwert bietet.

Multikontursitze: Besonders überzeugend im Alltag und auf Langstrecken

Die Multikontursitze im vorderen Bereich gehörten für mich zu den überzeugendsten Ausstattungsmerkmalen des EQS 450+.

Bereits bei kürzeren Alltagsfahrten empfand ich die Sitze als ausgesprochen bequem. Ihre vielfältigen Einstellmöglichkeiten ermöglichten eine angenehme Sitzposition und sorgten für einen hohen Sitzkomfort.

Besonders positiv fiel mir auf, dass dieser Komfort auch auf längeren Strecken erhalten blieb.

Während unserer sechsmonatigen Nutzung waren wir mehrfach auf Langstrecken unterwegs. Auch nach längeren Fahrzeiten blieb das Sitzen für mich angenehm.

Die Multikontursitze würde ich deshalb bei einer erneuten Fahrzeugkonfiguration jederzeit wieder wählen.

Sitzklimatisierung: Angenehm, aber von mir selten genutzt

Neben den Multikontursitzen verfügte mein EQS 450+ über eine Sitzklimatisierung für die vorderen Sitzplätze.

Grundsätzlich empfand ich diese Funktion als angenehm. Gerade bei höheren Außentemperaturen kann eine Sitzbelüftung zusätzlichen Komfort bieten.

Allerdings muss ich rückblickend sagen, dass ich sie persönlich nur selten verwendet habe.

Anders als bei den Multikontursitzen konnte ich deshalb keinen vergleichbar großen Mehrwert für meinen Alltag feststellen.

Die Sitzklimatisierung war für mich eine nette Ergänzung, gehörte aber nicht zu den Ausstattungsmerkmalen, auf die ich unbedingt Wert legen würde.

Fondsitz-Paket: Großzügiger Komfort auch in der zweiten Reihe

Auch im Fond war mein EQS 450+ umfangreich ausgestattet.

Zu den vorhandenen Komfortmerkmalen gehörten elektrisch einstellbare Fondsitze, Sitzheizung im Fond, Komfort-Kopfstützen und das Fondsitz-Paket.

Bereits das großzügige Raumangebot sorgte für ein angenehmes Platzgefühl auf den hinteren Sitzplätzen.

Die zusätzlichen Einstellmöglichkeiten und Komfortfunktionen ergänzten den luxuriösen Charakter des Fahrzeugs.

Eine eigenständige Bewertung der elektrischen Fondsitzverstellung oder der Komfort-Kopfstützen kann ich allerdings nicht abgeben, da diese Funktionen während meiner Nutzung nicht im Mittelpunkt standen.

THERMOTRONIC: Leistungsstarke und angenehme Klimatisierung

Die Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC überzeugte mich während meiner gesamten Nutzungszeit.

Die Klimatisierung funktionierte zuverlässig und sorgte für angenehme Temperaturen im Innenraum.

Besonders positiv empfand ich, dass das System bei Bedarf auch sehr leistungsstark arbeiten konnte.

Wenn der Innenraum schnell gekühlt oder auf die gewünschte Temperatur gebracht werden sollte, stand ausreichend Klimatisierungsleistung zur Verfügung.

Wärmepumpe und Winterkomfort: Der Innenraum wurde sehr schnell warm

Auch bei niedrigen Außentemperaturen hinterließ der EQS 450+ einen sehr guten Eindruck.

Mein Fahrzeug verfügte über eine Wärmepumpe, die Bestandteil des thermischen Gesamtkonzepts war.

Besonders positiv blieb mir in Erinnerung, wie schnell sich der Innenraum im Winter erwärmte.

Nach dem Einschalten der Heizung dauerte es aus meiner Wahrnehmung nur kurze Zeit, bis eine angenehme Temperatur erreicht war.

Wie groß der konkrete Anteil der Wärmepumpe an diesem Ergebnis war, lässt sich aus meiner persönlichen Nutzung nicht isoliert bestimmen. Entscheidend war für mich jedoch, dass die Innenraumheizung schnell und zuverlässig funktionierte.

Beheizte Frontscheibe: Ein echter Vorteil im Winter

Ein Ausstattungsmerkmal, das ich besonders schätzen gelernt habe, war die beheizte Frontscheibe.

Gerade im Winter erwies sich diese Funktion als sehr wertvoll.

Sie unterstützte dabei, die Frontscheibe von Beschlag oder Vereisung zu befreien und erleichterte damit den Start an kalten Tagen.

Während manche Komfortfunktionen im Alltag eher selten genutzt werden, gehörte die beheizte Frontscheibe für mich zu den Ausstattungen mit einem klar erkennbaren praktischen Nutzen.

Auch die Lenkradheizung und das Winter-Paket ergänzten die umfangreiche Ausstattung meines EQS.

ENERGIZING Paket und AIR CONTROL Plus: Nicht alles war für mich notwendig

Der EQS 450+ verfügte außerdem über verschiedene Komfort- und Luftqualitätsfunktionen, darunter das ENERGIZING Paket vorn, ENERGIZING AIR CONTROL Plus und das AIR-BALANCE Paket.

Diese Systeme erweitern das Komfortangebot des Fahrzeugs beispielsweise durch abgestimmte Wohlfühlprogramme und Funktionen rund um die Innenraumluft.

Allerdings zeigte sich während meiner Nutzung, dass ich persönlich nicht alle diese Möglichkeiten benötigte.

Insbesondere ENERGIZING AIR CONTROL Plus habe ich nicht bewusst genutzt.

Dementsprechend konnte ich für meinen Alltag auch keinen konkreten Mehrwert feststellen.

Bei einer erneuten Fahrzeugkonfiguration würde ich diese Ausstattung deshalb nicht gezielt auswählen.

Das bedeutet nicht, dass die Funktion grundsätzlich keinen Nutzen besitzt. Für meine persönlichen Anforderungen gehörte sie lediglich nicht zu den wichtigen Ausstattungsmerkmalen.

Panorama-Schiebedach und Raumgefühl

Das Panorama-Schiebedach ergänzte den großzügig gestalteten Innenraum meines EQS 450+.

Mercedes-Benz EQS in Schwarz mit LED-Lichtsignatur bei Dämmerung auf einer Straße fotografiert
© MB-DOME


Zusammen mit dem langen Radstand und dem umfangreichen Platzangebot entstand ein offenes und angenehmes Raumgefühl.

Gerade auf längeren Fahrten empfand ich den Innenraum als ausgesprochen großzügig.

Sowohl vorne als auch hinten stand reichlich Platz zur Verfügung, was den hohen Reisekomfort zusätzlich unterstrich.

Langstreckenkomfort: Auch nach mehreren Stunden überzeugend

Mit dem EQS 450+ waren wir während der sechs Monate mehrfach auf längeren Strecken unterwegs.

Dabei zeigte sich, wie gut die verschiedenen Komfortmerkmale zusammenarbeiteten.

Die bequemen Multikontursitze, das großzügige Raumangebot, die angenehme Klimatisierung und das ruhige Fahrverhalten sorgten dafür, dass ich auch längere Fahrten als sehr komfortabel empfand.

Besonders die Kombination aus Sitzkomfort und geringer Geräuschkulisse machte das Reisen angenehm.

Zusätzlich erwies sich das Head-up-Display als ausgesprochen hilfreich, da wichtige Fahrinformationen gut im Blickfeld lagen.

Für mich war der EQS deshalb nicht nur eine komfortable Limousine für kurze Alltagsfahrten, sondern vor allem auch ein überzeugendes Langstreckenfahrzeug.

Mein Fazit: Welche Komfortausstattung würde ich wieder wählen?

Nach sechs Monaten und rund 8.200 Kilometern haben sich für mich einige klare Favoriten herauskristallisiert.

Die Multikontursitze würde ich jederzeit wieder wählen. Sie boten mir sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken einen spürbaren Komfortgewinn.

Auch die leistungsstarke THERMOTRONIC, die schnelle Innenraumheizung und insbesondere die beheizte Frontscheibe überzeugten mich.

Die Sitzklimatisierung empfand ich zwar als angenehm, habe sie persönlich aber zu selten genutzt, um sie als unverzichtbar einzustufen.

Auf ENERGIZING AIR CONTROL Plus könnte ich dagegen verzichten, da ich diese Funktion während meiner Nutzung nicht bewusst verwendet habe.

Reichweite, Verbrauch und Laden nach rund 8.200 Kilometern

Wie weit kommt der Mercedes-Benz EQS 450+ tatsächlich? Wie hoch ist der Verbrauch im Alltag und wie schnell lädt die elektrische Luxuslimousine auf längeren Strecken?

Diese Fragen waren für mich besonders interessant. Während meiner sechsmonatigen Nutzung vom 17. Juni 2024 an legte ich mit dem EQS 450+ rund 8.200 Kilometer zurück. Das Fahrzeug war in dieser Zeit mein Hauptfahrzeug und wurde sowohl im Alltag als auch auf längeren Reisen eingesetzt.

Besonders positiv blieben mir die hohe Reichweite, die zuverlässige Ladeplanung und die schnellen DC-Ladevorgänge in Erinnerung.

Meine Verbrauchs- und Reichweitenwerte im Überblick

Die folgenden Angaben beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen. Sie sind keine standardisierten Verbrauchsmessungen und können je nach Temperatur, Fahrweise, Geschwindigkeit und Streckenprofil abweichen.

MerkmalMeine Erfahrung
Nutzungsdauer6 Monate
Gefahrene Streckerund 8.200 km
Durchschnittsverbrauchca. 20 kWh/100 km
Sommerverbrauchetwas unter dem Durchschnitt
Winterverbrauchetwas über dem Durchschnitt
Reale Sommerreichweiteca. 500–600 km
Reale Winterreichweiteca. 350 km, bei zunehmender Kälte weniger
Autobahngeschwindigkeithäufig 130–140 km/h
Längste Fahrt ohne Ladenca. 450 km
Ladeorteca. 80 % Arbeitsplatz, 20 % öffentlich
Beobachtete DC-Ladeleistungetwa 150 kW bis zur maximal möglichen Ladeleistung
Die Werte beschreiben meine Nutzung und sind nicht als garantierte Reichweite oder Ladeleistung für andere EQS-Fahrzeuge zu verstehen.

Verbrauch: Im Durchschnitt rund 20 kWh/100 km

Während meiner Nutzung lag der durchschnittliche Stromverbrauch meines Mercedes-Benz EQS 450+ bei ungefähr 20 kWh auf 100 Kilometer.

Für ein Fahrzeug dieser Größe, Leistung und Komfortklasse empfand ich diesen Wert als sehr zufriedenstellend.

Dabei war mein Fahrprofil durchaus abwechslungsreich. Ich war überwiegend auf Landstraßen und im Stadtverkehr unterwegs, habe den EQS während der sechs Monate aber auch auf drei größeren Autobahnstrecken eingesetzt.

Auf der Autobahn lag meine übliche Reisegeschwindigkeit häufig zwischen 130 und 140 km/h.

Damit entstanden die Verbrauchswerte nicht ausschließlich bei besonders niedrigen Geschwindigkeiten oder auf kurzen Stadtstrecken, sondern im Rahmen meiner tatsächlichen Alltagsnutzung.

Sommerverbrauch und reale Reichweite: 500 bis 600 Kilometer

In den wärmeren Monaten zeigte der EQS 450+ für mich eine seiner größten Stärken.

Der Verbrauch lag tendenziell etwas unter meinem Durchschnitt von rund 20 kWh/100 km. Entsprechend hoch fiel auch die Reichweite aus.

Im Sommer waren für mich etwa 500 bis 600 Kilometer reale Reichweite gut erreichbar.

Gerade bei längeren Fahrten empfand ich das als ausgesprochen angenehm. Ich musste mir nicht ständig Gedanken darüber machen, wann der nächste Ladestopp notwendig sein würde.

Natürlich hing die tatsächlich erreichbare Distanz von Geschwindigkeit, Fahrprofil und weiteren Bedingungen ab. Insgesamt war ich mit der Sommerreichweite jedoch sehr zufrieden.

Winterverbrauch: Höhere Heizlast und geringere Reichweite

Mit sinkenden Temperaturen veränderte sich auch der Energieverbrauch.

Im Winter lag der Verbrauch etwas höher als in den wärmeren Monaten. Ein wesentlicher Einflussfaktor war dabei die zusätzliche Energie, die für die Beheizung des Innenraums und das thermische Management benötigt wurde.

Unter winterlichen Bedingungen lag meine reale Reichweite bei ungefähr 350 Kilometern.

Je kälter es wurde, desto stärker konnte die Reichweite zurückgehen.

Das war für mich grundsätzlich nachvollziehbar und stellte keine unerwartete Besonderheit des EQS dar. Elektrofahrzeuge reagieren hinsichtlich ihres Energiebedarfs auf niedrige Temperaturen, insbesondere wenn zusätzlich geheizt werden muss.

Trotz der geringeren Winterreichweite blieb der EQS für meine Anforderungen alltagstauglich.

Mein Fahrprofil: Viel Landstraße und Stadt, aber auch Autobahn

Während der sechs Monate nutzte ich den EQS überwiegend im Stadt- und Landstraßenverkehr.

Hinzu kamen drei größere Autobahnfahrten, auf denen ich den EQS auch als Langstreckenfahrzeug kennenlernen konnte.

Meine übliche Geschwindigkeit auf der Autobahn lag bei etwa 130 bis 140 km/h.

Eine genaue prozentuale Verteilung zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn habe ich nicht dokumentiert. Deshalb verzichte ich bewusst auf entsprechende Schätzwerte.

450 Kilometer ohne Ladestopp

Eine meiner längsten Fahrten mit dem EQS 450+ betrug ungefähr 450 Kilometer am Stück, ohne zwischenzuladen.

Schwarzer Mercedes-Benz EQS 450+ V297 beim Laden aus hinterer Dreiviertelansicht im Abendlicht
© MB-DOME


Eine solche Distanz ohne Ladestopp zurücklegen zu können, empfand ich als großen Vorteil.

Gerade bei längeren Reisen bot mir die Reichweite die Freiheit, Ladestopps nach Bedarf und nicht ausschließlich nach der verbleibenden Batteriekapazität einzuplanen.

Laden am Arbeitsplatz und unterwegs

Während meiner Nutzungszeit lud ich den EQS überwiegend am Arbeitsplatz.

Ungefähr 80 Prozent meiner Ladevorgänge entfielen auf das Laden am Arbeitsplatz, während die übrigen rund 20 Prozent an öffentlichen Ladestationen stattfanden.

Dadurch ließ sich das Laden gut in meinen Alltag integrieren.

Besonders angenehm war, dass das Fahrzeug während der Arbeitszeit geladen werden konnte. So stand mir anschließend wieder ausreichend Energie für die nächsten Fahrten zur Verfügung.

Öffentliche Ladestationen nutzte ich hauptsächlich dann, wenn es die jeweilige Strecke oder Situation erforderte.

DC-Schnellladen: Zwischen 150 kW und maximaler Ladeleistung

Auch beim Schnellladen konnte mich der EQS 450+ überzeugen.

Während meiner öffentlichen DC-Ladevorgänge beobachtete ich Ladeleistungen von ungefähr 150 kW bis hin zur maximal möglichen Ladeleistung des Fahrzeugs.

Besonders positiv empfand ich, wie schnell sich die Batterie unter geeigneten Bedingungen wieder aufladen ließ.

So war es beispielsweise möglich, während eines Einkaufs den Ladezustand von ungefähr 20 auf 80 Prozent zu erhöhen.

Das empfand ich als ausgesprochen praktisch, weil sich notwendige Ladevorgänge dadurch gut mit alltäglichen Erledigungen verbinden ließen.

Die tatsächlich erreichte Ladeleistung hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab, darunter Batterietemperatur, Ladezustand und Leistungsfähigkeit der Ladestation.

MBUX-Ladeplanung: Zuverlässig auf längeren Strecken

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Langstreckentauglichkeit war für mich die Ladeplanung über MBUX.

Gerade bei längeren Fahrten ist es angenehm, wenn das Navigationssystem die notwendigen Ladestopps in die Routenplanung einbezieht.

Während meiner sechsmonatigen Nutzung funktionierte die Ladeplanung durchweg zuverlässig.

Ich hatte keine negativen Erfahrungen mit der Planung meiner Ladestopps.

Batterievorkonditionierung: Keine gesonderte Praxiserfahrung

Der EQS verfügt über ein thermisches Batteriemanagement, das auch im Zusammenhang mit dem Schnellladen eine wichtige Rolle spielt.

Zur gezielten Batterievorkonditionierung kann ich allerdings keine eigenständige Praxiserfahrung schildern.

Ich habe während meiner Nutzung nicht bewusst überprüft, wann und in welchem Umfang das Fahrzeug die Batterie vor einem Ladestopp temperierte.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch keine Wirkung behaupten, die ich selbst nicht nachvollzogen habe.

Unabhängig davon funktionierten meine Schnellladevorgänge zuverlässig und mit für mich sehr zufriedenstellenden Ladeleistungen.

Gab es negative Erfahrungen beim Laden?

Während meiner rund 8.200 Kilometer mit dem EQS 450+ konnte ich beim Laden keine nennenswerten negativen Erfahrungen sammeln.

Sowohl das regelmäßige Laden am Arbeitsplatz als auch die Nutzung öffentlicher Ladestationen funktionierten für mich problemlos.

Besonders positiv blieben mir die hohen DC-Ladeleistungen und die Möglichkeit in Erinnerung, Ladepausen mit anderen Aktivitäten zu verbinden.

Auch die zuverlässige MBUX-Ladeplanung trug dazu bei, dass ich den EQS auf längeren Strecken als unkompliziert empfand.

Mein Fazit: Der EQS 450+ überzeugte mich bei Reichweite und Laden

Nach sechs Monaten und rund 8.200 Kilometern fällt mein Fazit zu Reichweite, Verbrauch und Ladeverhalten sehr positiv aus.

Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von ungefähr 20 kWh/100 km und einer realen Sommerreichweite von etwa 500 bis 600 Kilometern erfüllte der EQS 450+ meine Erwartungen.

Im Winter verringerte sich die Reichweite auf ungefähr 350 Kilometer und bei stärkerer Kälte entsprechend weiter. Dennoch blieb das Fahrzeug für meine alltäglichen Anforderungen gut nutzbar.

Besonders überzeugten mich die 450 Kilometer ohne Ladestopp, das schnelle DC-Laden und die zuverlässige Ladeplanung.

Für mich hat der EQS 450+ damit gezeigt, dass sich ein großes, komfortables Elektrofahrzeug auch auf längeren Strecken sehr angenehm nutzen lässt.

Meine Erfahrungen mit DISTRONIC, 360-Grad-Kamera und DIGITAL LIGHT

Der Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) war während meiner sechsmonatigen Nutzung mit zahlreichen modernen Assistenzsystemen ausgestattet. Dazu gehörten unter anderem das Fahrassistenz-Paket Plus, DISTRONIC, verschiedene Lenk- und Spurassistenten, das Park-Paket mit 360-Grad-Kamera sowie DIGITAL LIGHT.

Bei einem Fahrzeug dieser Größe und Preisklasse hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an die Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit dieser Systeme.

Nach rund 8.200 gefahrenen Kilometern fiel mein persönliches Fazit ausgesprochen positiv aus. Besonders die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die Spurführung und die 360-Grad-Kamera haben mich im Alltag überzeugt.

Fahrassistenz-Paket Plus: Eine meiner meistgenutzten Ausstattungen

Das Fahrassistenz-Paket Plus gehörte zu den Funktionen, die ich während meiner Zeit mit dem EQS 450+ besonders häufig verwendete.

Vor allem die adaptive Geschwindigkeitsregelung DISTRONIC war für mich ein wichtiger Bestandteil des täglichen Fahrerlebnisses.

Das System kann die eingestellte Geschwindigkeit unter Berücksichtigung des vorausfahrenden Verkehrs anpassen und dabei einen gewählten Abstand einhalten.

Gerade bei längeren Fahrten empfand ich diese Unterstützung als ausgesprochen angenehm.

Während meiner gesamten Nutzungszeit war ich mit der Funktionsweise sehr zufrieden. Die Geschwindigkeits- und Abstandsregelung arbeitete aus meiner Sicht zuverlässig und unterstützte mich bei einer entspannten Fahrweise.

DISTRONIC gehörte für mich zu den Assistenzfunktionen, auf die ich bei einem zukünftigen Fahrzeug nicht mehr verzichten möchte.

Aktiver Lenk-Assistent und Spurführung: Zuverlässig ohne Ausfälle

Neben der Geschwindigkeits- und Abstandsregelung verfügte mein EQS über einen aktiven Lenk-Assistenten und weitere Funktionen zur Unterstützung der Spurführung.

Auch diese Systeme überzeugten mich während meiner sechsmonatigen Nutzung.

Die Spurführung funktionierte zuverlässig und unterstützte mich dabei, das Fahrzeug innerhalb der erkannten Fahrspur zu halten.

Besonders positiv war für mich, dass ich während meiner Zeit mit dem EQS keine Ausfälle der von mir genutzten Spurführungs- und Abstandssysteme feststellen konnte.

Die Unterstützung wirkte auf mich insgesamt gut abgestimmt.

Natürlich ersetzen solche Systeme weder die Aufmerksamkeit des Fahrers noch die Verantwortung für die Fahrzeugführung. Als Unterstützung auf längeren Strecken empfand ich sie jedoch als sehr wertvoll.

Spurwechsel, Verkehrszeichen und Geschwindigkeitsanpassung

Zur Ausstattung meines EQS 450+ gehörten außerdem der aktive Spurwechsel-Assistent, die streckenbasierte Geschwindigkeitsanpassung und der Verkehrszeichen-Assistent.

Diese Funktionen erweitern das Assistenzangebot beispielsweise durch die Berücksichtigung erkannter Geschwindigkeitsbegrenzungen oder bestimmter Streckenverläufe.

Sie waren Bestandteil des umfangreichen Assistenzpakets meines Fahrzeugs.

Eine gesonderte Bewertung jeder einzelnen Funktion möchte ich allerdings nicht vornehmen, da ich ihre Nutzung nicht unabhängig voneinander dokumentiert habe.

Mein positiver Gesamteindruck bezieht sich vor allem auf die regelmäßig verwendete Geschwindigkeitsregelung, Abstandshaltung und Spurführung.

Warnungen und Sicherheitssysteme: Keine störenden Eingriffe

Ein wichtiger Punkt bei modernen Assistenzsystemen ist für mich, wie nachvollziehbar sie den Fahrer informieren oder warnen.

Zu häufige oder unpassende Warnungen können im Alltag störend wirken.

Bei meinem EQS 450+ hatte ich diesbezüglich jedoch keine negativen Erfahrungen.

Die Warnungen, die ich während meiner Nutzungszeit wahrnahm, waren für mich nachvollziehbar. Ich empfand keine davon als störend.

Auch die Abstimmung der Assistenzsysteme hinterließ dadurch einen positiven Eindruck.

Zusätzlich verfügte das Fahrzeug über verschiedene PRE-SAFE-Systeme, die in bestimmten Gefahrensituationen vorbeugende Schutzmaßnahmen unterstützen können.

Eine konkrete Auslösung dieser Schutzfunktionen habe ich während meiner Nutzung nicht erlebt. Daher kann ich ihre Wirkung nicht aus eigener Erfahrung beurteilen.

360-Grad-Kamera: Für mich ein absolutes Muss

Wenn ich eine Ausstattung aus dem Bereich Parken und Rangieren besonders hervorheben müsste, wäre es die 360-Grad-Kamera.

Der EQS ist mit seiner Länge von mehr als 5,20 Metern ein großes Fahrzeug. Zwar sorgte die Hinterachslenkung für eine erstaunlich gute Handlichkeit, die Übersichtlichkeit nach hinten blieb jedoch eingeschränkt.

Genau hier spielte die 360-Grad-Kamera ihre Stärken aus.

MBUX Hyperscreen im Mercedes-Benz EQS 450+ V297 mit 360-Grad-Kamera und aktivierter Parkassistenz
© MB-DOME


Sie unterstützte mich beim Einparken und Rangieren, indem sie die Fahrzeugumgebung aus verschiedenen Perspektiven darstellte.

Besonders überzeugt hat mich die hohe Bildqualität. Die Kameradarstellung war für mich sehr gut und half dabei, die Abstände zur Umgebung besser einzuschätzen.

Während meiner sechsmonatigen Nutzung gehörte sie deshalb zu den Funktionen, die ich besonders schätzen gelernt habe.

Meine Empfehlung: Die 360-Grad-Kamera ist für mich beim Mercedes-Benz EQS ein absolutes Must-have.

Gerade aufgrund der eingeschränkten direkten Sicht nach hinten würde ich bei einem Fahrzeug dieser Größe nicht darauf verzichten wollen.

Remote-Parken und Memory-Park-Assistent: Vorhanden, aber nicht ausprobiert

Mein EQS 450+ verfügte außerdem über das Park-Paket mit Remote-Parkfunktionen und den Memory-Park-Assistenten.

Diese Funktionen waren für mich technisch besonders interessant.

Leider habe ich es während meiner sechsmonatigen Nutzungszeit nicht geschafft, sie selbst auszuprobieren.

Rückblickend hätte ich das gerne getan, um herauszufinden, wie gut die entsprechenden Parkfunktionen im Alltag arbeiten.

Deshalb kann ich zu ihrer tatsächlichen Zuverlässigkeit und Bedienung keine persönliche Bewertung abgeben.

Die klassische Unterstützung durch die 360-Grad-Kamera war für meine Anforderungen bereits ausgesprochen hilfreich.

DIGITAL LIGHT: Besonders überzeugend bei Nacht

Ein weiteres Highlight meines EQS 450+ war das DIGITAL LIGHT System mit adaptiver Fernlichtfunktion.

Gerade bei Dunkelheit empfand ich die Lichttechnik als ausgesprochen überzeugend.

Besonders beeindruckte mich das präzise Ausblenden entgegenkommender Fahrzeuge aus dem Fernlichtbereich.

Während meiner Nachtfahrten funktionierte diese Anpassung aus meiner Sicht hervorragend.

Das System ermöglichte eine gute Ausleuchtung der Fahrbahn, während der Gegenverkehr gezielt vom Fernlicht ausgespart wurde.

Für mich war das ein deutlicher Komfortgewinn bei Fahrten im Dunkeln.

DIGITAL LIGHT gehörte zu den Ausstattungsmerkmalen, die ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen jederzeit weiterempfehlen würde.

Mein Fazit zu den Assistenzsystemen des EQS 450+

Nach sechs Monaten und rund 8.200 Kilometern war ich mit den Assistenzsystemen meines Mercedes-Benz EQS 450+ sehr zufrieden.

Besonders die Kombination aus DISTRONIC, aktivem Lenk-Assistenten und zuverlässiger Abstandshaltung machte längere Fahrten für mich angenehm.

Während meiner Nutzungszeit stellte ich bei den regelmäßig verwendeten Systemen keine Ausfälle fest. Auch die Warnungen waren für mich nachvollziehbar und nicht störend.

Beim Parken überzeugte mich vor allem die 360-Grad-Kamera. Ihre hohe Bildqualität und die Unterstützung beim Rangieren machten sie für mich zu einer unverzichtbaren Ausstattung.

Ebenso positiv blieb mir DIGITAL LIGHT in Erinnerung. Das präzise Ausblenden des Gegenverkehrs funktionierte bei meinen Nachtfahrten hervorragend.

Remote-Parken und Memory-Park-Assistent hätte ich gerne ausprobiert. Da ich diese Funktionen nicht genutzt habe, bleiben sie in meiner Bewertung bewusst außen vor.

Wie familientauglich ist der Mercedes-Benz EQS 450+?

Mit einer Länge von über 5,20 Metern gehört der Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) zu den großen Luxuslimousinen. Doch wie alltagstauglich ist ein solches Fahrzeug tatsächlich? Und eignet sich der EQS auch für Familien mit kleinen Kindern?

Während meiner sechsmonatigen Nutzung konnte ich diese Fragen aus eigener Erfahrung beantworten. Der EQS war in dieser Zeit mein Hauptfahrzeug und wurde nicht nur für längere Reisen, sondern auch für alltägliche Fahrten mit der Familie eingesetzt.

Besonders das großzügige Platzangebot, der geräumige Kofferraum und die unkomplizierte Kindersitzmontage überzeugten mich.

Ein- und Aussteigen: Trotz flacher Karosserie angenehm

Die flache, aerodynamische Karosserie des EQS unterscheidet sich deutlich von der eines klassischen SUV.

Gerade bei einer großen Limousine stellt sich deshalb die Frage, wie bequem der Ein- und Ausstieg im Alltag funktioniert.

Für mich ergaben sich dabei keine nennenswerten Einschränkungen.

Auch beim Hineinsetzen unseres Kindes empfand ich die Karosserieform nicht als hinderlich. Trotz der vergleichsweise flachen Dachlinie ließ sich unser Kind problemlos auf dem Kindersitz platzieren.

Das war für mich ein wichtiger Punkt, denn ein Familienfahrzeug muss nicht nur viel Platz bieten, sondern auch im täglichen Umgang unkompliziert sein.

Platzangebot vorne: Großzügig in alle Richtungen

Auf den vorderen Sitzplätzen überzeugte mich der EQS mit einem ausgesprochen großzügigen Raumgefühl.

Sowohl auf dem Fahrer- als auch auf dem Beifahrersitz stand sehr viel Platz zur Verfügung.

In Verbindung mit den komfortablen Sitzen und den umfangreichen Einstellmöglichkeiten entstand ein angenehmes Raumgefühl, das besonders auf längeren Strecken seine Vorteile zeigte.

Während meiner gesamten Nutzungszeit hatte ich vorne nie das Gefühl, durch die Gestaltung des Innenraums eingeengt zu sein.

Raumangebot im Fond: Auch für Familien hervorragend geeignet

Besonders positiv fiel mir das großzügige Platzangebot auf den hinteren Sitzplätzen auf.

Der lange Radstand des EQS schafft die Grundlage für einen geräumigen Fond. Diesen Platzgewinn konnte ich auch im Familienalltag deutlich wahrnehmen.

Gerade mit einem Kindersitz ist ausreichend Bewegungsfreiheit wichtig.

Beim EQS war genügend Platz vorhanden, um den Kindersitz bequem zu montieren und unser Kind hineinzusetzen.

Auch für weitere Mitfahrer blieb der Fond ausgesprochen großzügig.

Kindersitz montieren: Problemlos dank großzügigem Innenraum

Ein besonders wichtiger Alltagstest war für mich die Montage unseres Kindersitzes.

Hier konnte der EQS 450+ vollständig überzeugen.

Durch das großzügige Platzangebot ließ sich der Kindersitz problemlos einbauen.

Auch beim anschließenden Hineinsetzen unseres Kindes hatte ich keine Schwierigkeiten.

Die flache Karosserie, die bei einer Limousine zunächst als möglicher Nachteil erscheinen könnte, stellte für mich in der Praxis kein Problem dar.

Kofferraum: Ein Kinderwagen passte problemlos hinein

Neben dem Kindersitz spielte für uns natürlich auch der Kinderwagen eine wichtige Rolle.

Hier war ich mit dem EQS ebenfalls sehr zufrieden.

Unser Kinderwagen ließ sich problemlos im Kofferraum unterbringen.

Der großzügige Gepäckraum bot ausreichend Platz für unsere familiären Anforderungen.

Besonders praktisch ist die große Heckklappe des EQS. Anders als bei einer klassischen Limousine mit kleiner Kofferraumöffnung lässt sich der Gepäckraum dadurch über eine weit nach oben öffnende Klappe erreichen.

Das erleichtert grundsätzlich das Verstauen größerer Gegenstände.

Große Heckklappe und flexible Beladung

Die weit öffnende Heckklappe ist eines der praktischen Merkmale der EQS-Karosserie.

Sie ermöglicht einen großzügigen Zugang zum Kofferraum und macht den EQS beim Beladen flexibler, als es die flache Silhouette zunächst vermuten lässt.

Schwarzer Mercedes-Benz EQS 450+ V297 mit geöffneter Heckklappe und beladenem Kofferraum im Abendlicht
Der Mercedes-Benz EQS 450+ V297 ist aus erhöhter Heckperspektive mit weit geöffneter Heckklappe und mehreren Gepäckstücken zu sehen. Die große Ladeöffnung unterstreicht die Alltagstauglichkeit des elektrischen Luxusmodells.


Zur Ausstattung meines Fahrzeugs gehörten außerdem die EASY-PACK-Heckklappe und HANDS-FREE ACCESS.

Diese Funktionen erweitern den Bedienkomfort beim Öffnen und Schließen des Gepäckraums.

Darüber hinaus verfügt der EQS über umklappbare Fondsitzlehnen, mit denen sich der Stauraum bei entsprechendem Bedarf vergrößern lässt.

Im Mittelpunkt meiner eigenen Nutzung stand allerdings vor allem der normale Familienalltag mit Kinderwagen und Gepäck. Hier war das vorhandene Kofferraumangebot für uns vollkommen ausreichend.

Ablagen und USB-Anschlüsse

Auch die praktischen Details im Innenraum gehören zur Alltagstauglichkeit eines Fahrzeugs.

Der EQS bietet verschiedene Ablagemöglichkeiten sowie Anschlüsse für mobile Geräte.

Gerade bei längeren Fahrten mit mehreren Personen sind solche Funktionen sinnvoll, um Smartphones und andere Alltagsgegenstände unterzubringen beziehungsweise mit Strom zu versorgen.

Da ich die einzelnen Ablagen und USB-Anschlüsse während meiner Nutzung nicht gesondert bewertet habe, möchte ich hierzu keine weitergehenden persönlichen Erfahrungen behaupten.

Für meine allgemeine Nutzung war das Platzangebot im Innenraum jedenfalls ausgesprochen großzügig.

Fahrzeuggröße: Wie alltagstauglich war der EQS in Parkhäusern?

Die Abmessungen des EQS lassen sich im Alltag natürlich nicht vollständig ausblenden.

Mit seiner Länge von über 5,20 Metern benötigt das Fahrzeug ausreichend Platz, insbesondere beim Rangieren und Parken.

Während meiner sechsmonatigen Nutzung hatte ich persönlich jedoch keine größeren Schwierigkeiten mit der Fahrzeuggröße.

Einen entscheidenden Anteil daran hatte für mich die Hinterachslenkung. Sie machte den EQS beim Wenden und Rangieren überraschend handlich.

Zusätzlich war die 360-Grad-Kamera eine große Unterstützung.

Da die direkte Sicht nach hinten eingeschränkt war, nutzte ich die Kameradarstellung gerne, um die Umgebung des Fahrzeugs besser einschätzen zu können.

Die tatsächliche Länge und Breite des Fahrzeugs muss man dabei selbstverständlich weiterhin berücksichtigen.

EQS 450+ als Familienauto: Meine persönliche Erfahrung

Vor meiner Zeit mit dem EQS hätte man vermuten können, dass ein großer SUV für den Familienalltag grundsätzlich praktischer ist als eine flache Luxuslimousine.

Meine Erfahrungen mit dem EQS 450+ haben allerdings gezeigt, dass diese Annahme nicht unbedingt zutreffen muss.

Der Kindersitz ließ sich problemlos montieren, unser Kind konnte bequem hineingesetzt werden und auch der Kinderwagen fand ohne Schwierigkeiten Platz im Kofferraum.

Hinzu kam das ausgesprochen großzügige Raumangebot auf den vorderen und hinteren Sitzplätzen.

Für unsere Anforderungen als Familie funktionierte der EQS deshalb hervorragend.

Mein Fazit: Eine überraschend alltagstaugliche Luxuslimousine

Nach sechs Monaten und rund 8.200 Kilometern kann ich den Mercedes-Benz EQS 450+ auch hinsichtlich seiner Alltagstauglichkeit sehr positiv bewerten.

Besonders überzeugt haben mich das großzügige Platzangebot, die unkomplizierte Kindersitzmontage und der geräumige Kofferraum.

Auch die flache Karosserie stellte beim Hineinsetzen unseres Kindes keine Einschränkung dar.

Die große Heckklappe erleichterte den Zugang zum Gepäckraum, während Hinterachslenkung und 360-Grad-Kamera den Umgang mit den stattlichen Fahrzeugabmessungen unterstützten.

Was mir am Mercedes-Benz EQS 450+ besonders gut gefallen hat

Nach sechs Monaten und rund 8.200 gefahrenen Kilometern gab es einige Eigenschaften, die mir am Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) besonders positiv in Erinnerung geblieben sind.

Der EQS überzeugte mich nicht nur mit seiner umfangreichen technischen Ausstattung, sondern vor allem damit, wie angenehm und unkompliziert sich das Fahrzeug im Alltag fahren ließ.

Die folgenden sieben Punkte waren für mich die größten Stärken dieser elektrischen Luxuslimousine.

1. Außergewöhnliche Laufruhe und ein besonderes Fahrgefühl

Eine der größten Stärken des EQS 450+ war für mich seine außergewöhnliche Laufruhe.

Sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen empfand ich das Fahrgefühl als ausgesprochen ruhig und komfortabel.

Die Kombination aus elektrischem Antrieb, AIRMATIC Luftfederung und hochwertiger Geräuschdämmung sorgte für ein Fahrerlebnis, das sich deutlich von vielen anderen Fahrzeugen unterschied.

Gerade diese Ruhe machte für mich einen wesentlichen Teil des besonderen Charakters des EQS aus.

2. Hervorragender Sitz- und Langstreckenkomfort

Der Sitzkomfort gehörte für mich zu den überzeugendsten Eigenschaften des gesamten Fahrzeugs.

Die Multikontursitze boten eine ausgesprochen angenehme Sitzposition und überzeugten mich sowohl bei kurzen Alltagsfahrten als auch auf längeren Strecken.

Wir waren mehrfach auf Langstrecken unterwegs und konnten diese jederzeit sehr komfortabel zurücklegen.

Besonders positiv war, dass ich auch nach längeren Fahrten entspannt aus dem Fahrzeug aussteigen konnte, ohne über Rückenschmerzen oder vergleichbare Beschwerden klagen zu müssen.

Für mich war der EQS 450+ deshalb ein hervorragendes Reisefahrzeug.

3. Hohe Reichweite ohne nennenswerte Einschränkungen

Die Reichweite des EQS 450+ war für mich ein weiterer großer Pluspunkt.

Gemessen am damaligen Entwicklungsstand der Elektromobilität empfand ich die Reichweite als hervorragend.

Im Sommer konnte ich unter meinen Fahrbedingungen ungefähr 500 bis 600 Kilometer erreichen. Selbst eine Strecke von rund 450 Kilometern ließ sich ohne Zwischenladen zurücklegen.

Gerade für Fahrten innerhalb Deutschlands hatte ich dadurch keine nennenswerten Einschränkungen.

Auch die zuverlässige Ladeplanung und das schnelle DC-Laden trugen dazu bei, dass ich längere Strecken entspannt angehen konnte.

Die Reichweite gehörte für mich zu den wichtigsten Gründen, weshalb sich der EQS 450+ so unkompliziert im Alltag nutzen ließ.

4. Erstaunliche Wendigkeit dank Hinterachslenkung

Bei einem Fahrzeug mit mehr als 5,20 Metern Länge ist eine gute Wendigkeit besonders wichtig.

Genau hier konnte mich die Hinterachslenkung vollständig überzeugen.

Sie gab dem EQS die Handlichkeit, die ein Fahrzeug dieser Größe beim Rangieren und Wenden benötigt.

Besonders in engeren Situationen machte sich der kleinere Wendekreis positiv bemerkbar.

Aber auch während der Fahrt empfand ich das Lenkverhalten als angenehm und präzise.

Die Hinterachslenkung gehörte deshalb zu den technischen Ausstattungsmerkmalen, die für mich einen besonders großen praktischen Nutzen hatten.

5. MBUX Hyperscreen und Head-up-Display

Der MBUX Hyperscreen war für mich weit mehr als nur ein optischer Blickfang.

Bereits nach kurzer Zeit hatte ich mich an die Bedienung gewöhnt. Die wichtigsten Funktionen waren übersichtlich dargestellt und schnell erreichbar.

Besonders positiv blieb mir die Zuverlässigkeit in Erinnerung. Während meiner sechsmonatigen Nutzung hatte ich keine Softwareabstürze oder störenden Verzögerungen.

Auch das Head-up-Display überzeugte mich.

Es stellte wichtige Fahrinformationen direkt in meinem Sichtfeld dar und machte insbesondere längere Fahrten angenehmer.

Für mich waren Hyperscreen und Head-up-Display zwei Ausstattungsmerkmale, die moderne Technik mit einem echten Alltagsnutzen verbanden.

6. Burmester 3D-Surround-Soundsystem

Auch das Burmester 3D-Surround-Soundsystem gehörte zu meinen persönlichen Highlights.

Da ich während meiner Fahrten regelmäßig Musik hörte, war mir eine hohe Klangqualität besonders wichtig.

Das Burmester-System erfüllte diese Erwartung vollständig.

Meine Lieblingssongs wurden in einer hervorragenden Klangqualität wiedergegeben. Zusammen mit dem ausgesprochen ruhigen Innenraum entstand dadurch ein besonders angenehmes Musikerlebnis.

Für mich war das Soundsystem eine perfekte Ergänzung zum hohen Komfortniveau des EQS.

7. Große Heckklappe und praktischer Kofferraum

Ein weiterer Punkt, den ich im Alltag sehr geschätzt habe, war die große Heckklappe.

Obwohl der EQS eine flache Limousinenkarosserie besitzt, ließ sich der Kofferraum dank der weit öffnenden Heckklappe angenehm beladen.

Gerade größere Gegenstände konnten dadurch unkompliziert verstaut werden.

Auch unser Kinderwagen passte problemlos in den Gepäckraum.

Damit zeigte der EQS, dass sich seine elegante Karosserieform und eine hohe Alltagstauglichkeit nicht ausschließen müssen.

Besonders für unsere Nutzung als Familienfahrzeug war das ein großer Vorteil.

Mein persönliches Zwischenfazit
Wenn ich auf meine sechs Monate mit dem Mercedes-Benz EQS 450+ zurückblicke, waren es vor allem Laufruhe, Langstreckenkomfort, Reichweite und die durchdachten technischen Ausstattungsmerkmale, die mich überzeugt haben.

Was mir am Mercedes-Benz EQS 450+ weniger gut gefallen hat

Auch wenn mich der Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) während meiner sechsmonatigen Nutzung in vielen Bereichen überzeugt hat, gab es einige Punkte, die mir weniger gut gefallen haben.

Nach rund 8.200 gefahrenen Kilometern möchte ich deshalb auch die Schwächen ansprechen, die mir im Alltag aufgefallen sind.

Dabei waren es weniger die Materialqualität oder der Fahrkomfort, sondern vielmehr die eingeschränkte Sicht nach hinten, die Touchbedienung am Lenkrad und das Fahrverhalten in zwei Situationen auf nasser Fahrbahn.

1. Eingeschränkte Sicht nach hinten

Die aerodynamische Karosserieform gehört zu den auffälligsten Merkmalen des EQS. Allerdings bringt sie aus meiner Sicht auch einen Nachteil mit sich.

Während die Übersicht nach vorne und zu den Seiten sehr gut war, empfand ich die direkte Sicht nach hinten als stark eingeschränkt.

Durch die Gestaltung des Hecks und der Heckscheibe ließ sich der Bereich hinter dem Fahrzeug nur begrenzt überblicken.

Besonders beim Rückwärtsfahren und Rangieren war ich deshalb auf die Kamerasysteme angewiesen.

Glücklicherweise verfügte mein EQS über eine 360-Grad-Kamera mit einer sehr guten Bildqualität. Diese erleichterte das Einparken erheblich.

Dennoch hätte ich mir eine bessere direkte Sicht nach hinten gewünscht.

Die 360-Grad-Kamera war für mich beim EQS deshalb keine bloße Komfortausstattung, sondern eine nahezu unverzichtbare Unterstützung im Alltag.

2. Touchbedienung am Lenkrad: Nicht immer zuverlässig

Ein weiterer Kritikpunkt war für mich die Touchbedienung am Multifunktions-Sportlenkrad.

Während ich mit dem MBUX Hyperscreen und seiner Benutzeroberfläche ausgesprochen zufrieden war, konnte mich die Bedienung über die berührungsempfindlichen Lenkradflächen nicht vollständig überzeugen.

Die Touchsteuerung reagierte aus meiner Erfahrung nicht immer so zuverlässig, wie ich es mir gewünscht hätte.

Dadurch funktionierten bestimmte Eingaben nicht jederzeit auf Anhieb.

Gerade bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse erwarte ich, dass häufig verwendete Bedienelemente möglichst präzise und unkompliziert funktionieren.

Hier hätte ich mir eine zuverlässigere Umsetzung gewünscht.

Dieser Kritikpunkt änderte zwar nichts an meinem insgesamt positiven Eindruck des MBUX-Systems, zeigte mir aber, dass nicht jede digitale Bedienlösung automatisch einen Vorteil gegenüber klassischen Tasten bietet.

3. Heckantrieb und nasse Fahrbahn: Zwei unangenehme Situationen

Der wichtigste Kritikpunkt betrifft für mich das Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn.

Während meiner sechsmonatigen Nutzung kam es zweimal zu Situationen, in denen das Heck meines EQS 450+ ausbrach.

Beide Situationen ereigneten sich bei nassen Straßenverhältnissen.

Besonders überrascht hat mich, dass ich nach meinem persönlichen Empfinden jeweils mit einer normalen, angepassten Fahrweise unterwegs war.

Der EQS 450+ besitzt einen elektrischen Heckantrieb und stellt sein Antriebsmoment sehr direkt bereit. Auf einer Fahrbahn mit geringerem Grip kann das eine wichtige Rolle spielen.

Allerdings lässt sich aus meinen beiden Erlebnissen nicht eindeutig ableiten, welcher technische Faktor das Ausbrechen jeweils verursacht hat.

Neben dem verfügbaren Drehmoment können unter anderem der Fahrbahnzustand, die Reifen, die Geschwindigkeit und die jeweilige Fahrsituation Einfluss auf die Traktion haben.

Auch die Hinterachslenkung verändert das Lenkverhalten des Fahrzeugs. Ob und in welchem Umfang sie bei meinen beiden Erlebnissen eine Rolle spielte, kann ich nicht sicher beurteilen.

Was ich jedoch aus eigener Erfahrung sagen kann: Trotz der umfangreichen Assistenz- und Regelsysteme kam es zweimal zu einem für mich unerwarteten Ausbrechen des Hecks.

Diese Situationen sind mir besonders in Erinnerung geblieben, weil der EQS ansonsten ein sehr ruhiges, komfortables und souveränes Fahrgefühl vermittelte.

Für mich zeigte sich dadurch, dass auch eine moderne elektrische Luxuslimousine mit zahlreichen Assistenzsystemen nicht die physikalischen Grenzen der Reifenhaftung überwinden kann.

Gerade bei nasser Fahrbahn sollte man das unmittelbar verfügbare Drehmoment des Elektroantriebs berücksichtigen und entsprechend vorsichtig beschleunigen.

Mein Fazit zu den Schwächen des EQS 450+

Rückblickend gab es drei Punkte, die ich am Mercedes-Benz EQS 450+ verbessern würde.

Die direkte Sicht nach hinten war für mich deutlich eingeschränkt. Die hervorragende 360-Grad-Kamera konnte diesen Nachteil im Alltag zwar weitgehend ausgleichen, machte die Karosserie aber nicht übersichtlicher.

Auch die Touchbedienung am Lenkrad überzeugte mich nicht vollständig, da sie gelegentlich unzuverlässig reagierte.

Am stärksten in Erinnerung geblieben sind mir jedoch die beiden Situationen auf nasser Fahrbahn, in denen das Heck unerwartet ausbrach.

Welche Sonderausstattung sich beim Mercedes-Benz EQS 450+ für mich wirklich gelohnt hat

Der Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Innenraum, den Fahrkomfort und die technische Ausstattung individuell zu gestalten. Mein Fahrzeug verfügte über eine umfangreiche Sonderausstattung, die ich während meiner sechsmonatigen Nutzung und auf rund 8.200 Kilometern kennenlernen konnte.

Dabei stellte ich fest, dass nicht jede zusätzliche Funktion im Alltag den gleichen Mehrwert bietet.

Einige Ausstattungsmerkmale würde ich jederzeit wieder wählen. Bei anderen hängt die Entscheidung stark von den persönlichen Vorlieben und dem eigenen Nutzungsverhalten ab.

Diese fünf Ausstattungsmerkmale würde ich jederzeit wieder wählen

MBUX Hyperscreen

Der MBUX Hyperscreen gehörte für mich zu den größten Highlights des EQS 450+.

Dabei überzeugte mich nicht nur die außergewöhnliche Optik. Besonders die übersichtliche Benutzeroberfläche und die einfache Bedienung machten das System für mich zu einer wertvollen Ausstattung.

Ich gewöhnte mich sehr schnell an den Hyperscreen und hatte während meiner gesamten Nutzungszeit keine Probleme mit der Software.

Für mich war er deshalb weit mehr als ein technischer Blickfang. Den MBUX Hyperscreen würde ich jederzeit wieder wählen.

Fahrassistenz-Paket Plus

Das Fahrassistenz-Paket Plus war eine der Ausstattungen, die ich am häufigsten nutzte.

Besonders die adaptive Geschwindigkeitsregelung DISTRONIC und die Unterstützung bei der Spurführung empfand ich als ausgesprochen angenehm.

Gerade bei einem Fahrzeug, das regelmäßig auf der Autobahn eingesetzt wird, bietet das Fahrassistenz-Paket Plus aus meiner Sicht einen erheblichen Komfortgewinn.

Head-up-Display

Das Head-up-Display war für mich eine weitere Ausstattung mit einem klar erkennbaren Nutzen.

Wichtige Fahrinformationen wurden direkt in mein Sichtfeld projiziert. Dadurch konnte ich beispielsweise Geschwindigkeit und Navigationshinweise erfassen, ohne meinen Blick ständig auf das Kombiinstrument richten zu müssen.

Besonders auf längeren Strecken empfand ich diese Funktion als ausgesprochen hilfreich.

Auf das Head-up-Display würde ich bei einer erneuten Konfiguration nicht verzichten wollen.

AMG Line

Auch die AMG Line gehörte für mich zu den Ausstattungsmerkmalen, die den EQS optisch besonders aufwerteten.

Die sportlicher gestalteten Elemente im Exterieur und Interieur passten hervorragend zum Charakter meines Fahrzeugs.

Gerade in Verbindung mit der Lackierung in Obsidianschwarz metallic entstand für mich eine sehr gelungene Kombination aus Eleganz und Sportlichkeit.

Natürlich ist die AMG Line in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Für meine Vorstellungen von einem Mercedes-Benz EQS war sie jedoch genau die richtige Wahl.

360-Grad-Kamera

Die 360-Grad-Kamera gehört für mich zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen des gesamten Fahrzeugs.

Aufgrund der eingeschränkten direkten Sicht nach hinten war sie beim Einparken und Rangieren eine große Unterstützung.

Besonders positiv empfand ich die hervorragende Bildqualität und die unterschiedlichen Kameraperspektiven.

Gerade bei einem Fahrzeug mit einer Länge von über 5,20 Metern erleichtert eine solche Kamera den Alltag erheblich.

Meine klare Empfehlung: Wer einen EQS konfiguriert, sollte auf die 360-Grad-Kamera möglichst nicht verzichten.

Burmester 3D-Surround-Soundsystem: Besonders für Musikliebhaber

Das Burmester 3D-Surround-Soundsystem überzeugte mich während meiner Nutzungszeit mit seiner hervorragenden Klangqualität.

Da ich regelmäßig Musik hörte, konnte ich diese Ausstattung entsprechend genießen.

Meine Lieblingssongs wurden in einer sehr hohen Qualität wiedergegeben, was besonders im ruhigen Innenraum des EQS angenehm war.

Trotzdem würde ich das Burmester-System nicht für jeden Käufer als unverzichtbar einstufen.

Wer großen Wert auf Musik und Klangqualität legt, bekommt aus meiner Sicht eine ausgesprochen überzeugende Ausstattung.

Wer hingegen nur gelegentlich Musik hört oder keine besonderen Ansprüche an das Soundsystem stellt, sollte selbst entscheiden, ob sich die zusätzliche Investition lohnt.

Multikontursitze: Meine Empfehlung für Vielfahrer

Die Multikontursitze gehörten für mich zu den überzeugendsten Komfortmerkmalen des EQS 450+.

Sie boten sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken einen hervorragenden Sitzkomfort.

Gerade bei unseren längeren Fahrten zeigte sich, wie angenehm die Sitze auch über mehrere Stunden waren.

Deshalb würde ich diese Ausstattung besonders Menschen empfehlen, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen.

Für Vielfahrer sind die Multikontursitze aus meiner Sicht eine sehr sinnvolle Investition.

21-Zoll-AMG-Räder und Lackierung: Eine Frage des Geschmacks

Mein EQS 450+ war mit 21-Zoll-AMG-Leichtmetallrädern ausgestattet.

Optisch gefielen mir diese ausgesprochen gut. Die großen Räder passten hervorragend zu den Proportionen der Luxuslimousine.

Trotzdem müssen es meiner Meinung nach nicht unbedingt 21-Zoll-Felgen sein.

Hier spielen der persönliche Geschmack und die gewünschte Fahrzeugoptik eine entscheidende Rolle.

Ähnlich sehe ich es bei der Lackierung.

Mein EQS in Obsidianschwarz metallic gefiel mir sehr gut. Dennoch würde ich weder diese Farbe noch eine bestimmte Felgengröße als notwendige Ausstattung einstufen.

Beides sollte in erster Linie den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Sitzklimatisierung: Vorher das eigene Nutzungsverhalten überlegen

Die Sitzklimatisierung war eine angenehme Ergänzung zur umfangreichen Komfortausstattung meines EQS.

Allerdings habe ich sie persönlich nur selten genutzt.

Deshalb würde ich jedem empfehlen, vor der Konfiguration zu überlegen, wie häufig eine solche Funktion tatsächlich zum Einsatz kommen wird.

Wer im Sommer regelmäßig längere Strecken fährt und großen Wert auf belüftete Sitze legt, kann davon profitieren.

Für mein eigenes Nutzungsverhalten war sie jedoch keine unverzichtbare Ausstattung.

Remote-Parkfunktionen: Interessant, aber nicht automatisch notwendig

Mein EQS verfügte auch über Remote-Parkfunktionen.

Diese hätte ich während meiner sechsmonatigen Nutzung gerne ausprobiert. Leider kam es dazu nicht.

Deshalb kann ich nicht beurteilen, wie zuverlässig oder hilfreich die Funktionen in der Praxis gewesen wären.

Auch hier würde ich vor der Konfiguration überlegen, ob tatsächlich ein regelmäßiger Bedarf besteht.

Wer häufig in besonders engen Parksituationen unterwegs ist, könnte einen entsprechenden Nutzen haben.

Für mich persönlich war die hervorragende 360-Grad-Kamera bereits eine sehr wertvolle Unterstützung.

Mein Fazit: Welche Sonderausstattung würde ich erneut wählen?

Wenn ich den Mercedes-Benz EQS 450+ nach meinen sechsmonatigen Erfahrungen erneut konfigurieren könnte, hätte ich fünf klare Favoriten:

MBUX Hyperscreen, Fahrassistenz-Paket Plus, Head-up-Display, AMG Line und 360-Grad-Kamera.

Für Musikliebhaber würde ich zusätzlich das Burmester 3D-Surround-Soundsystem empfehlen. Vielfahrer sollten sich die Multikontursitze genauer ansehen, da sie einen hervorragenden Langstreckenkomfort bieten.

Bei der Felgengröße und der Lackierung würde ich dagegen ausschließlich nach dem persönlichen Geschmack entscheiden.

Sitzklimatisierung und Remote-Parkfunktionen sind für mich Ausstattungen, bei denen man sich vorab überlegen sollte, ob sie im eigenen Alltag tatsächlich regelmäßig benötigt werden.

Mein Fazit zum Mercedes-Benz EQS 450+ nach sechs Monaten und rund 8.200 Kilometern

Sechs Monate, rund 8.200 Kilometer und zahlreiche Erfahrungen im Alltag, auf Landstraßen und längeren Autobahnfahrten: Meine Zeit mit dem Mercedes-Benz EQS 450+ (V297) war für mich eine besondere Erfahrung.

Als ich das Fahrzeug am 17. Juni 2024 übernahm, wollte ich vor allem herausfinden, wie Mercedes-Benz den Luxus und Fahrkomfort einer S-Klasse mit einem vollelektrischen Antrieb verbindet.

Heute kann ich sagen: Der EQS 450+ hat meine Erwartungen vom ersten bis zum letzten Tag vollständig erfüllt.

Ich hätte das Fahrzeug ohne zu zögern auch deutlich länger gefahren. Dass ich es nach sechs Monaten zurückgegeben habe, lag ausschließlich am vereinbarten Leasingzeitraum.

Was mich am EQS 450+ am meisten überzeugt hat

Eine der größten Überraschungen war für mich die erstaunliche Wendigkeit des Fahrzeugs.

Mit einer Länge von über 5,20 Metern ist der EQS eine ausgesprochen große Limousine. Umso beeindruckender fand ich, wie handlich er sich dank der Hinterachslenkung bewegen ließ.

Gerade beim Wenden und Rangieren machte sich der vergleichsweise kleine Wendekreis deutlich bemerkbar. Auch das Lenkverhalten während der Fahrt empfand ich als sehr angenehm.

Für mich war die Hinterachslenkung deshalb die größte Stärke des EQS 450+. Sie machte ein Fahrzeug dieser Größenordnung im Alltag deutlich unkomplizierter, als man zunächst vermuten würde.

Ebenso positiv blieben mir die außergewöhnliche Laufruhe, der hervorragende Sitzkomfort und die hohe Reichweite in Erinnerung.

Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von ungefähr 20 kWh/100 km und einer realen Sommerreichweite von etwa 500 bis 600 Kilometern konnte ich meine alltäglichen Fahrten und längeren Reisen ohne nennenswerte Einschränkungen bewältigen.

Welche Schwächen sind mir aufgefallen?

Trotz meiner insgesamt sehr positiven Erfahrungen war der EQS nicht frei von Kritikpunkten.

Am meisten störte mich die eingeschränkte Rundumsicht, insbesondere nach hinten.

Die aerodynamische Karosserieform sieht modern aus, erschwert aber den direkten Blick auf den Bereich hinter dem Fahrzeug. Beim Rangieren war ich deshalb häufig auf die 360-Grad-Kamera angewiesen.

Diese funktionierte hervorragend und war für mich eine nahezu unverzichtbare Ausstattung. Dennoch hätte ich mir eine bessere direkte Sicht gewünscht.

Auch die Touchbedienung am Lenkrad überzeugte mich nicht vollständig, da sie gelegentlich unzuverlässig reagierte.

Besonders erwähnenswert sind außerdem zwei Situationen auf nasser Fahrbahn, in denen das Heck meines EQS unerwartet ausbrach. Die genaue Ursache konnte ich nicht feststellen. Diese Erlebnisse haben mir jedoch gezeigt, dass man auch bei einem modernen Elektrofahrzeug mit umfangreichen Assistenzsystemen die verfügbaren Haftungsreserven nicht unterschätzen sollte.

Diese Punkte gehören für mich zu einer ehrlichen Gesamtbewertung, auch wenn sie meinen positiven Eindruck des Fahrzeugs nicht grundsätzlich verändert haben.

Für wen eignet sich der Mercedes-Benz EQS 450+?

Meiner Meinung nach spricht der EQS 450+ eine breitere Zielgruppe an, als man bei einer großen elektrischen Luxuslimousine zunächst vermuten könnte.

Wer viel Wert auf Komfort, Ruhe und eine hohe Reichweite legt, findet hier ein überzeugendes Reisefahrzeug.

Auch für Familien bietet der EQS ein großzügiges Platzangebot. Während meiner Nutzung ließen sich sowohl unser Kindersitz als auch der Kinderwagen problemlos unterbringen.

Gleichzeitig muss man trotz des hohen Fahrzeuggewichts nicht auf ein kraftvolles Fahrerlebnis verzichten. Der elektrische Antrieb stellte für meine Anforderungen jederzeit ausreichend Leistung bereit.

Der EQS verbindet damit aus meiner Sicht Eigenschaften, die unterschiedliche Fahrertypen ansprechen können.

Allerdings sollte man sich vor einer Entscheidung bewusst sein, dass es sich um ein großes Fahrzeug handelt. Die eingeschränkte Sicht nach hinten und die Abmessungen können je nach Einsatzbereich eine Rolle spielen.

Welche Sonderausstattung würde ich wieder wählen?

Wenn ich einen EQS 450+ erneut konfigurieren würde, hätte ich eine klare Vorstellung von meiner Wunschausstattung.

Den MBUX Hyperscreen würde ich aufgrund seiner einfachen Bedienung und zuverlässigen Funktion wieder wählen. Ebenso das Fahrassistenz-Paket Plus, das mich insbesondere auf längeren Strecken überzeugt hat.

Auch auf das Head-up-Display würde ich nicht verzichten wollen. Die Darstellung wichtiger Informationen direkt im Sichtfeld empfand ich als sehr hilfreich.

Das Burmester 3D-Surround-Soundsystem überzeugte mich mit seiner hervorragenden Klangqualität, während die Multikontursitze für einen außergewöhnlich hohen Sitzkomfort sorgten.

Optisch würde ich mich erneut für die AMG Line und die 21-Zoll-AMG-Leichtmetallräder entscheiden. Diese Kombination passte für mich hervorragend zum Charakter des EQS.

Die Hinterachslenkung und die 360-Grad-Kamera wären für mich ebenfalls besonders wichtige Ausstattungsmerkmale.

Auf die Sitzklimatisierung könnte ich dagegen verzichten, da ich sie nur selten genutzt habe.

Auch die Remote-Parkfunktionen würde ich nicht gezielt auswählen. Zwar hätte ich sie gerne ausprobiert, während meiner sechsmonatigen Nutzung kam es dazu jedoch nicht.

Ebenso würde ich auf ENERGIZING AIR CONTROL Plus verzichten, da ich diese Funktion persönlich nicht bewusst verwendet habe.

Hat der EQS meine Sicht auf die Elektromobilität verändert?

Ich stand der Elektromobilität bereits vor meiner Zeit mit dem EQS positiv gegenüber.

Deshalb musste mich das Fahrzeug nicht erst grundsätzlich vom elektrischen Antrieb überzeugen.

Vielmehr hat mir der EQS 450+ gezeigt, was mit der damaligen Technik bereits möglich war und welches Potenzial große Elektrofahrzeuge noch besitzen.

Die Kombination aus hoher Reichweite, schnellem Laden, außergewöhnlichem Komfort und moderner Fahrzeugtechnik hat mich nachhaltig beeindruckt.

Besonders interessant fand ich, wie selbstverständlich sich der EQS in meinen Alltag integrieren ließ.

Ich hatte nicht das Gefühl, wegen des elektrischen Antriebs auf wesentliche Eigenschaften einer luxuriösen Reiselimousine verzichten zu müssen.

Würde ich den Mercedes-Benz EQS 450+ erneut wählen?

Ja, sofort.

Der EQS 450+ gehörte für mich zu den Fahrzeugen, die mich über einen längeren Nutzungszeitraum besonders überzeugt haben.

Natürlich gab es einzelne Schwächen. Die eingeschränkte Sicht nach hinten, die nicht immer optimale Lenkradbedienung und die beiden unangenehmen Situationen auf nasser Fahrbahn würde ich bei einer erneuten Entscheidung berücksichtigen.

Dennoch überwogen für mich die positiven Eigenschaften deutlich.

Der hohe Fahrkomfort, die außergewöhnliche Laufruhe, die großzügigen Platzverhältnisse, die Reichweite und die umfangreiche Technik machten den EQS zu einem hervorragenden Alltags- und Langstreckenfahrzeug.

Nach sechs Monaten stand für mich fest: Ich hätte den Mercedes-Benz EQS 450+ gerne weitergefahren.

Mein persönliches Gesamtfazit: Der EQS 450+ hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie überzeugend eine große elektrische Luxuslimousine bereits sein kann – nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem im täglichen Einsatz.

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